Nach der Derby-Pleite kommt der Ligaprimus

Nach der Niederlage gegen Glauchau/Meerane will die HSG Sachsenring zurück in die Erfolgsspur. Doch das wird schwierig.

Männer-Verbandsliga: SG Leipzig IV gegen HC Glauchau/Meerane II. Die HC-Reserve fährt am Sonntag nur mit einem kleinen Kader zum letzten Auswärtsspiel des Jahres. Trainer Mario Schuldes muss aus den verschiedensten Gründen auf einige Stammspieler verzichten. Dazu gehört auch Routinier Thomas Heidrich, der in den letzten Wochen für viele wichtige Tore aus dem Rückraum sorgen konnte. "Wir müssen am Limit spielen, wenn wir etwas mitbringen wollen", sagt Mario Schuldes vor dem Spitzenspiel in der Sporthalle an der Max-Planck-Straße. Die SG Leipzig IV nimmt den zweiten Platz ein (14:6 Punkte). Die Gäste rangieren an fünfter Stelle (11:9 Punkte). Mut macht der HC-Reserve die Leistung beim Sieg am Sonntag im Derby in Hohenstein-Ernstthal. "Daran wollen wir anknüpfen", sagt Mario Schuldes. (hof)

Anwurf: Sonntag, 15 Uhr. Frauen-Verbandsliga: HSG Riesa/Oschatz II gegen HC Glauchau/Meerane. In den letzten Wochen haben die Frauen aus Glauchau und Meerane von den Auswärtsspielen nichts Zählbares mitgebracht. Sie kassierten klare Niederlagen beim HSV Mölkau und beim TuS Leipzig-Mockau. "Die Niederlagen selbst sind kein Problem. Allerdings ist die Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, ärgerlich", sagt Trainer Björn Fröhlich, der gemeinsam mit Thomas Schmidt für die HC-Frauen verantwortlich ist. Ihre Handball-Mädels stehen auf dem zweiten Rang (18:4 Punkte). Der Gegner nimmt den fünften Platz ein (12:8 Punkte).

"Die Aufstellung der HSG ist oft eine Überraschung", sagt Fröhlich mit Blick auf die Option des Kontrahenten, auf Spielerinnen aus anderen Teams zurückgreifen zu können. Er macht deutlich, dass die HSG Riesa/Oschatz II in der Vergangenheit auch mit einem dünn besetzten Kader oft "guten und schnellen Handball" gezeigt hat. Der HC kann in Oschatz wahrscheinlich wieder auf Michelle Prochnow zurückgreifen. (hof)

Anwurf: Samstag, 15 Uhr Männer-Verbandsliga: HSG Sachsenring gegen HSG Rottluff/Lok Chemnitz. Für die HSG-Handballer wird es am Sonntag schwer, in die Erfolgsspur zurückzukehren. Denn die Mannschaft, die mit 7:13 Punkten als Tabellenachter in der Weststaffel der Verbandsliga nur noch einen Zähler Vorsprung vor den Abstiegsrängen hat, muss gegen den Tabellenführer HSG Rottluff/Lok Chemnitz (16:4 Punkte) ran.

Die Chemnitzer haben über weite Strecken der Hinrunde überrascht und auch das Hinspiel gegen das Sachsenring-Team gewonnen. Die hitzige Partie mit zahlreichen Zeitstraßen und wie Disqualifikation auf HSG-Seite endete mit einem 27:20-Erfolg der Rottluffer. Das Sachsenteam spielte immerhin 35 Minuten gut mit und hat auch am Sonntag die Chance dazu. Allerdings nur, wenn alle Spieler an die Leistungsgrenze gehen und vor allem in der Offensive eine klare spielerische Linie zeigen. Nur so können gute Chancen erarbeitet werden.

Etwas Hoffnung macht auch, dass die Chemnitzer zuletzt zweimal patzten und ihre ersten beiden Niederlagen kassierten. Im vergangenen Jahr endete das Derby in Hohenstein-Ernstthal mit 24:24. Die Neuauflage der Partie wird am Sonntag um 11 Uhr, im Hot-Sportzentrum angepfiffen. (mpf)

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