Nachwuchstalent beeindruckt Trainer

In der Handball-Sachsenliga bereitet sich das Team aus Glauchau und Meerane auf ein Heimspiel vor. Trainer Felix Kempe kann personell fast aus dem Vollen schöpfen.

HC Glauchau/Meerane gegen HSV Dresden. Tim Planken gehört zu den positiven Überraschungen im Team des Handball-Sachsenligisten HC Glauchau/Meerane. Der 19-Jährige hatte zuletzt mit drei Treffern einen großen Anteil an der Aufholjagd im Spitzenspiel gegen Koweg Görlitz und macht im Training mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. "Tim Planken drängt sich auf", sagt Trainer Felix Kempe über den talentierten Nachwuchsmann. Der HC-Coach will sich aber erst nach den Eindrücken im heutigen Abschlusstraining festlegen, ob Planken in der Startformation steht oder - wie schon zuletzt - von der Bank kommt. Der HC-Akteur kann im halbrechten Rückraum oder auf der Spielmacher-Position agieren.

Die personelle Situation beim HC Glauchau/Meerane ist komfortabel. Mit Ausnahme von Abwehrchef und Kreisläufer Christian Staude, der schon seit September mit einer Schulterverletzung ausfällt, steht der gesamte Kader zur Verfügung. Das bringt Vor- und Nachteile. "Wir können über die gesamten 60Minuten ein hohes Tempo gehen. Im Training ist der Konkurrenzkampf zu spüren. Allerdings müssen wir auch darauf achten, dass wir alle Spieler bei Laune halten", beschreibt Felix Kempe die aktuelle Lage.

Am Samstagnachmittag trifft der HC Glauchau/Meerane in der heimischen Sachsenlandhalle - und nicht wie am Dienstag irrtümlich gemeldet in einem Auswärtsspiel - auf den HSV Dresden. Die Rollen sind dabei klar verteilt. Die HC-Mannschaft führt mit 11:1 Punkten die Tabelle an und geht als Favorit ins Spiel. Die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt nehmen mit 6:8Punkten den achten Platz ein. Sie gelten als Außenseiter. Der HSV hat allerdings schon zwei Auswärtsspiele - in Kamenz und Riesa - gewonnen. Mit Alexander Dreßler, der mit 49 Treffern den dritten Platz in der Torschützenliste einnimmt, verfügen die Elbestädter über einen gefährlichen Akteur.

"Wir treffen auf einen unbekannten Gegner, den wir nur schwer einschätzen können", sagt Felix Kempe, der sich mit Blick auf die Leistung in der ersten Halbzeit beim 26:26-Unentschieden gegen Görlitz auch selbstkritisch präsentiert: "Da hätte ich in der ersten Halbzeit, als es nicht richtig lief, schon früher an einigen Stellschrauben drehen müssen."

Anwurf: Samstag um 17 Uhr.

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