Neuling geht erfolglos in Zwangspause

Fußball: Reinsdorf-Vielau Letzter der Landesklasse

Vielau/Oberlungwitz.

Ganze 60 Sekunden hat es gedauert, dann wurde der Matchplan der Spielvereinigung Reinsdorf-Vielau in der Partie der Fußball-Landesklasse gegen den Reichenbacher FC über den Haufen geworfen. Nach einem Schuss der Vogtländer wurde das Leder zunächst auf der Linie geklärt. Allerdings drückte RFC-Akteur Marius Horn den Ball im zweiten Anlauf über die Linie. Am Ende gingen die Gäste mit 2:0 als Sieger vom Platz. "Die Reichenbacher waren heute richtig spritzig und haben von der ersten Minute an Vollgas gegeben. Wir standen bei den Gegentoren zu offen, das darf uns nicht passieren. Dann rennst du wie in den letzten Spielen dem Rückstand hinterher", sagte Mirco Wemme, Abwehrspieler der SpVgg Reinsdorf/Vielau.

Damit geht der Neuling ohne Sieg in die Corona-Zwangspause. Der Tabellenletzte gibt sich aber keinesfalls schon auf. "Wir müssen weiter machen und an uns glauben. Jeder Einzelne weiß, wo seine Fehler lagen. Die müssen wir minimieren. Dann sind wir auf einem guten Weg, wenn es irgendwann weitergeht", betonte Mirco Wemme nach dem vorerst letzten Spiel.

Im Westsachsenderby der Landesklasse setzte sich der ESV Lok Zwickau 3:2 (2:1) beim Oberlungwitzer SV durch. Die Gäste legten einen Auftakt nach Maß hin: David Günnel sorgte mit seinem Doppelschlag (4., 8.) für die frühe 2:0-Führung. In die Knie gezwungen hatten sie den Kontrahenten damit aber nicht. Die spielerisch starken Oberlungwitzer kamen durch Kai Wüstner (36.) und Andreas Rottluff (62.) zum 2:2-Ausgleich. Danach drängte der OSV auf den dritten Treffer. Doch in dieser Druckphase gelang dem ESV Lok das entscheidende Tor: Steven Kretschmar brachte den Dreier nach 79 Minuten in Sack und Tüten. Gästetrainer Sven Döhler ärgerte sich darüber, dass sein Team den dritten Treffer nicht schon früher erzielt hatte. "Wenn man nur die Zahl der klaren Chancen sieht, waren wir besser", stellte Döhler nach dem Spiel fest. (pme/mpf)

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