Niederlage beim Spitzenreiter

Die Bezirksliga-Handballer des HC Fraureuth waren bei der HSG Sachsenring nicht chancenlos. Doch erneut haperte es im Angriff.

Fraureuth.

Nach dem knappen Sieg in Chemnitz in der Vorwoche hat der HC Fraureuth in seinem vierten Auswärtsspiel in Folge am Sonntag beim Bezirksliga-Spitzenreiter HSG Sachsenring nicht nachlegen können. Die Mannschaft zog 20:24 den Kürzeren und steht in der Tabelle auf dem sechsten Platz. Der Fraureuther Trainer Gerd Jüngling sah die Leistung seines Teams kritisch. Denn auch wenn sich Bennet Ketterl im Training verletzte und wohl länger ausfällt, war für den HC in Hohenstein-Ernstthal mehr drin.

Fraureuth begann diesmal wieder etwas defensiver und fuhr damit recht gut. Über die gesamte Spielzeit konnte sich das Abwehrverhalten, das mit der Zeit offensiver wurde, durchaus sehen lassen. Allerdings erwies sich erneut das Angriffsspiel als Achillesferse bei Fraureuth. "Das Spiel mit Ball sieht zwar gefällig aus, doch es fehlt der entscheidende Druck", sagt Trainer Jüngling. Sein Team lag bis zur Pause (10:7 für Sachsenring) meist mit ein bis drei Toren hinten und verpasste es, die sich bietenden Chancen zum Ausgleich zu nutzen.

Die zweite Halbzeit wurde für die Gäste zur Berg- und Talfahrt. Erst zog der Gastgeber auf 17:12 davon, dann hatte Fraureuth nach vier Treffern in Folge den Ausgleich schon vor Augen. Doch der Absteiger aus der Verbandsliga antwortete ebenfalls mit einem Viererpack an Toren. Das war die Entscheidung. Der Fraureuther Trainer hofft, dass seine Mannschaft in den letzten beiden Punktspielen des Jahres wieder zur nötigen Lockerheit im Angriff zurückfindet. "Sonst wird es schwer, in dieser Liga zu bestehen", sagt er. (gjü)

HCF: B. Raimer, Albert, Kolath; Fischer (3), Ludwig (1), Köstler (3/2), A. Bauer (3), Geßner (1), Schlesier (2), Finkenwirth (7/1), F. Raimer, Zöllmann

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