Oberlungwitz lädt zum Derby ein

Trotz des guten Starts in die Saison hätten die Landesklasse-Fußballer des OSV mehr aus ihren Möglichkeiten machen können. Gegner Fortschritt Lichtenstein sieht sich als Außenseiter.

Oberlungwitz.

Nach einem starken Auftakt mit zwei Siegen gegen Germania Chemnitz (1:0) und bei Merkur Oelsnitz (3:0) geht der Oberlungwitzer SV als Dritter ins Derby gegen das Team von Fortschritt Lichtenstein, das erst einen Punkt hat und als Zwölfter anreist. "Wenn wir in Oelsnitz unsere Chancen besser genutzt hätten, wären wir Spitzenreiter", sagt OSV-Trainer René Schreiter, der bei seinen stets umfangreichen Notizen zum Spiel viele vergebene Möglichkeiten eintragen musste. Das soll gegen Lichtenstein besser werden, denn gegen die gestandene Mannschaft mit zahlreichen erfahrenen Akteuren wird es vermutlich nicht so viele Torchancen geben. Größere Umstellungen im Vergleich zur Oelsnitz-Partie plant Schreiter nicht. Einige OSV-Spieler sollen in der Partie der zweiten Mannschaft, die ab 12.15 Uhr gegen Mosel aufläuft, Spielerfahrung sammeln.

Anpfiff gegen Lichtenstein ist am Sonntag um 15 Uhr. In Sachen Besucher und Hygienekonzept gab es laut Marcel Irmscher aus der Oberlungwitzer Abteilungsleitung am Donnerstag noch einige Details zu klären, aber er hofft, dass mehr als 50 Besucher erlaubt sind. Zudem gibt es bei dem Sportplatz an der Erlbacher Straße gute Möglichkeiten, das Spiel von angrenzenden Flächen aus zu beobachten.

Lichtensteins Trainer Mirko Ullmann hat nach dem verpatzten Auftakt mit nur einem Punkt aus zwei Spielen einige Sorgen, auch personeller Art. Routinier Sebastian Helbig ist nach seiner roten Karte im Spiel gegen Klaffenbach (0:2) gesperrt. Neuzugang Wallace Ndi Tangwan wartet weiter auf seine Spielberechtigung. "Das Spielglück haben wir bisher nicht. Außerdem fehlt die Konstanz über 90 Minuten", sagt Ullmann. Im Vorjahr gewann er mit seinem Team das Derby in Oberlungwitz mit 4:0, doch in der Rückrunde gab es eine 1:3-Heimpleite. "Der OSV verfügt über eine starke Mannschaft, die sich gut entwickelt hat", sagt Ullmann. Daher sieht er Fortschritt diesmal eher in der Außenseiterrolle, doch punkten will er natürlich trotzdem.


Neuer Trainer, bekannte Spieler - Oelsnitz in Meerane zu Gast

Ein Schützenfest war das bislang letzte Aufeinandertreffen zwischen dem Meeraner SV und Merkur Oelsnitz in der Fußball-Landesklasse. Mit 4:3 siegten die Gäste aus dem Vogtland im November beim MSV. Die Spielzeit beendeten beide Teams auf einem einstelligen Tabellenplatz. Meerane wurde Achter, Oelsnitz Sechster.

Ihre offensive Qualitäten münzten die Kontrahenten von Sonntag an den ersten beiden Spieltagen der aktuellen Saison nur zu jeweils einen Punkt um. "Oelsnitz hat einen neuen Trainer, vielleicht hat sich da etwas verändert, was am Anfang der Saison noch etwas Zeit braucht. Die Leistungsträger sind aber alle noch da", sagt MSV-Coach Julius Michel.

Aus dem Vollen kann Michel nicht schöpfen: "Urlaubs- und arbeitsbedingt gibt es einige Ausfälle. Wir wollen aber nicht Jammern. Dafür haben wir den großen Kader." Ziel sei es, ein gutes Spiel abzuliefern und nach Möglichkeit drei Zähler einzufahren. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr im Richard-Hofmann-Stadion in Meerane. (ewer)

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