Oberlungwitz vor dem nächsten Derby

Der OSV, Glauchau und Meerane kämpfen um ihre ersten Punkte in der noch jungen Landesklasse-Saison. Die Kicker aus Lichtenstein wollen nach dem Auftaktsieg nachlegen.

Oberlungwitz/Glauchau.

Sie stehen nach dem ersten Spieltag in Reih und Glied. Platz 11 von 16Mannschaften belegt der Meeraner SV, direkt dahinter folgen der Oberlungwitzer SV auf Rang 12 und VfB Empor Glauchau auf Rang 13. Alle drei Teams haben ihr Auftaktspiel verloren - aber am Wochenende zumindest Heimrecht.

Für den Aufsteiger Oberlungwitz gibt es nach dem 1:3 zum Auftakt bei Lok Zwickau erneut ein Derby und einen starken Gegner. Denn Fortschritt Lichtenstein bringt eine ganze Reihe von Spielern mit, die schon höherklassig aktiv waren. "Wir sind klarer Außenseiter, wollen aber trotzdem unbedingt gewinnen", sagt der Oberlungwitzer Trainer Frank Wüstner. Körperlich sieht er die Gäste klar im Vorteil, deshalb soll sein Team vor allem mit Tempo und Technik glänzen.

Fortschritt kommt mit breiter Brust nach Oberlungwitz, denn zum Auftakt gelang nach 0:1-Rückstand gegen Ifa Chemnitz noch eine klarer 5:2-Sieg, wobei die starke Offensive mit Spielern wie Robert Zurek, Pierre Börner, Rico Bär oder Neuzugang Tobias Herold jede Abwehr durcheinanderbringen kann. Die letzten Pflichtspielduelle beider Teams gab es in der Saison 2016/ 2017. Zuhause erreichte der OSV ein 1:1, auswärts gab es eine 2:4-Niederlage. Verletzungs- oder urlaubsbedingt fehlen bei den Gastgebern Torhüter David Schön, Christian Hallbauer und Stefan Rücker. Bei den Gästen fallen laut Trainer Mirko Ullmann sechs Spieler aus.

Für das Team aus Glauchau steht die Marschroute für das VfB-Duell gegen die Fortuna aus Chemnitz am Sonntag fest: Es soll eine Reaktion gezeigt werden. Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Lutz Wienhold setzte es für den Landesliga-Absteiger eine 0:2-Niederlage beim Aufsteiger FC Stollberg. Die Chemnitzer werden dabei als Vizemeister des Vorjahres ein echter Prüfstein.

Im Gegensatz zum VfB Empor Glauchau war Meeranes Trainer Julius Michel mit dem Auftritt seines Teams am vergangenem Wochenende trotz der 0:1-Niederlage bei Germania Chemnitz zufrieden. "Wir wussten, dass wir gegen die stabile Defensive nur wenige Chancen bekommen. Die haben wir leider nicht gemacht", sagte Michel. Gegen Aufsteiger Grün-Weiß Klaffenbach, der in der Vorwoche vier Treffer gegen Rapid Chemnitz kassierte, werden sich für den Meeraner SV am Sonntag im Heimspiel sicherlich größere Lücken auftun. (mpf/ewer)

Landesklasse 2. Spieltag - Sa., 15 Uhr: Oberlungwitzer SV - SSV Fortschritt Lichtenstein; So., 15 Uhr: Meeraner SV - FSV Grün-Weiß Klaffenbach, VfB Empor Glauchau - VfB Fortuna Chemnitz

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