Oberlungwitzer bleiben im Jubel-Modus

Der Aufsteiger scheint endgültig in der Fußball-Landesklasse angekommen zu sein. Das 5:2 gegen Schneeberg war auch spielerisch überzeugend.

Oberlungwitz.

Mit einer bärenstarken Leistung und dem dritten Sieg in Folge ist der Oberlungwitzer SV am Sonntag auf den vierten Tabellenplatz in der Fußball-Landesklasse geklettert. Beim 5:2 gegen den bisherigen Vierten aus Schneeberg begeisterte der OSV mit starkem Offensivfußball, aber auch mit dem Biss in den Zweikämpfen, der zu Saisonbeginn noch gefehlt hatte.

In der ersten Hälfte hatten die Platzherren vor einer mäßigen Kulisse von 42 zahlenden und einigen weiteren Fans klare Vorteile. Die Robustheit in den Zweikämpfen und die Laufbereitschaft stellten Concordia Schneeberg vor Probleme. Kevin Jentzsch (8.) und Nils Leuschner (35.) schossen den OSV verdient in Front. Leuschner, der im Sommer aus Schneeberg zum OSV gekommen war, erzielte damit schon sein fünftes Saisontor. "Eigentlich schieße ich nicht so viele Tore. In der vergangenen Saison war es nur eins", sagte der Kicker, der an vielen gefährlichen Aktion beteiligt war.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Platzherren die Partie mit schnellen Angriffen und gutem eigenen Umkehrspiel zunächst im Griff, fingen sich in der 66. Minute allerdings einen Kopfballtreffer des Schneebergers Tim Martin ein. Doch Oberlungwitz wackelte nur kurz. Im Anschluss an einen Freistoß von Pierre Grabandt, der viele gefährliche Standards trat, war Erik Wüstner (73.) per Kopf erfolgreich. Wenig später vergab Nils Leuschner eine Großchance, doch die folgende Ecke von Grabandt verwandelte Kapitän Andreas Rottluff per Kopf zum 4:1 (83.). Die Gäste hämmerten in der 88. Minute noch einen Distanzschuss ins Gehäuse von OSV-Routinier Thomas Kreiner, ehe der eingewechselte Nico Schille nach einer schnell ausgeführten Ecke mit einem Kopfballtreffer (90+3.) zu überraschen und überzeugen wusste.

Auf dem Platz stand da auch Co-Trainer John Weise, der wegen Rückenproblemen lange kein Pflichtspiel absolviert hatte. "Wir waren heute relativ knapp besetzt. Ein paar Minuten gehen schon mal", sagte der frühere Landesligaspieler. Er war mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. Einige Umstellungen, aber auch der Kunstrasenplatz und der Biss in den Zweikämpfen haben sich laut Weise positiv ausgewirkt. Trainer Frank Wüstner war ebenfalls zufrieden. "Wir waren richtig präsent", freute sich der OSV-Coach, der an der Seitenlinie lautstark zur Motivation beitrug.

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