Othman sorgt für die Wende

Die Marienthaler stehen in der zweiten Pokalrunde. Nach dem frühen Rückstand riss Lok noch einen Sieg aus dem Feuer.

Zwickau.

In der ersten Runde des Sachsenpokals hat der ESV Lok Zwickau im Vergleich gegen den Landesklassevertreter SG Handwerk Rabenstein mit 3:2 (2:1) gewonnen.

Der neue Trainer der Schwarz-Roten, Sven Döhler, feierte mit seiner Mannschaft einen gelungenen Einstand. "Es war ein richtiger Pokalfight bei enormer Hitze. Beide Mannschaften hatten über 90 Minuten ein hohes Tempo an den Tag gelegt. Am Ende ein verdienter Sieg. Wir haben die Fehler des Gegners dreimal rigoros ausgenutzt", betonte der neue Lok-Chef. Nach nur drei Minuten gerieten die Marienthaler durch einen zweifelhaften Foulstrafstoß, den Philipp Hadamus verwandelte, in Rückstand. Eine Viertelstunde war gespielt, als Gästekeeper Stefan Berger einen Kopfball von Philipp Mitzscherling über die Latte lenkte. Fünf Minuten später glich Khibry Othman per Flachschuss aus Nahdistanz aus. Der 21-jährige Othman war es auch, der einen groben Fehler des Rabensteiner Schlussmanns zur 2:1-Führung nutzte (36.), als dieser am Strafraum patzte und der Lok-Stürmer den Ball aus 14 Metern ins leere Tor schob. Kurz nach Wiederbeginn schloss Mitzscherling ein Solo zum 3:1 erfolgreich ab (51.). Beim ESV Lok gaben David Günnel (19/SG Friedrichsgrün) sowie Jonathan Oelschlägel (18) und Ayub Nur Hussein (18), zwei bisherige A-Junioren, ihr Pflichtspieldebüt bei den Männern. In der Schlussphase kamen mit Martin Schwinger (18) und Luke-Leon Neuper (19) zwei weitere Nachwuchstalente zum Einsatz. Rabenstein konnte durch Benjamin Anders noch den Anschlusstreffer erzielen (82.). Einen 22-Meter-Freistoß von Hadamus parierte Lok-Schlussmann Stefan Bergelt (88.) und sicherte damit den Einzug in die zweite Pokalrunde.

Aufgebot Lok Zwickau: Bergelt; Nur Hussein, Bräu, Lang, Catterfeld, Oelschlägel (73. Al Othmani), Köppel, Sommer (77. Schwinger), Mitzscherling, Günnel, Othman (81. Neuper)

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