Petrus sorgt für optimale Bedingungen

Der Meeraner Pferdesportverein war Gastgeber für 210 Reiterinnen und Reiter. Ein glücklicher Umstand sorgte für gute Bedingungen.

Waldsachsen.

Seinen Saisonhöhepunkt hat der Meeraner Pferdesportverein auf dem Reiterhof im Meeraner Ortsteil Waldsachsen hinter sich gebracht, und das mit Erfolg und auch ein wenig Glück. Er war Ausrichter eines Dressur- und Springturniers der Klassen E bis L.

Ein Gewitterguss in der Nacht vom Freitag zum Samstag erlöste die Veranstalter von ihren Sorgen und nahm ihnen gleichzeitig die Arbeit des Bewässerns an beiden Wettkampftagen Samstag und Sonntag ab. Petrus hatte dafür gesorgt, dass die 210 Teilnehmer aus Sachsen und Thüringen beste Bedingungen vorfanden. Der Meeraner Pferdesportverein war mit sieben Reiterinnen vertreten. Sie alle hatten bei großer Hitze ein umfangreiches Programm zu bewältigen. 477 Starts in 15 verschiedenen Prüfungen sah der Wettkampf vor. Am Ende konnte sich Anke Schnabel, stellvertretende Vorsitzendes des Meeraner Pferdesportverein, über gute Leistungen ihrer Sportler und eine hohe Besucherzahl freuen. Rund 400 Zuschauer hatten sich eingefunden.

Am ersten Wettkampftag waren die Dressurreiter an der Reihe. Die hundert Teilnehmer, darunter die sieben Meeranerinnen, hatten acht Prüfungen vor den gestrengen Augen der Wertungsrichter zu absolvieren. Laura Möckel vom Gastgeber war die überragende Akteurin. Mit ihrem Pferd Sweet Sunday S gewann sie die Klasse A und die Eignungsprüfung der Klasse A, da werden die Pferde beurteilt. Nicola Schnabel belegte in der Klasse E Platz 3. Anke Schnabel wurde in der Reitpferdeprüfung für drei- und vierjährige Pferde mit Waldperle Vierte, und auch Rosalie Donath-Franke bekam auf Donella als Elfte unter 36 Reiterinnen noch eine Schleife. Laura Möckel war auch am zweiten Tag bei den Springwettbewerben erfolgreich. Im Stilspringen, Klasse E, holte sie ihren dritten Turniersieg.

Das Turnier war eine große logistische Herausforderung für den Meeraner Pferdesportverein. Der Termin wurde so gelegt, dass die angrenzenden abgeernteten Felder als Stellplatz genutzt werden konnten.

Trotz der großen Trockenheit hat der Verein laut Anke Schnabel keine Probleme mit der Versorgung der Tiere. Im Reiterhof Schnabel stehen 55 Pferde, die täglich mit frischem Wasser und Futter versorgt werden müssen. "Die Wasserbereitstellung ist über einen eigenen Brunnen gewährleistet", sagt die stellvertretende Vereinsvorsitzende. Heu sei noch genügend vorhanden, zusätzlich werde den Tieren Luzerne verabreicht. Positiv würde sich die gute Haferernte im Juli auswirken. Um über den Winter zu kommen, hat man auf den gemähten Flächen Feldgras ausgesät. So ist man auch für den nächsten Wettkampf gut gerüstet. Am 3. Oktober finden in Waldsachsen Vereinswettkämpfe im Breitensport statt.

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