Phillip Tonn in Navarra vom Pannenteufel verfolgt

Motorradsport: Zwölfjähriger Neukirchner beim Rennen des Hawkers Cup mit Motorschaden und Sturzpech

Navarra.

Phillip Tonn aus Neukirchen ist beim Rennen des Hawkers Cup im nordspanischen Navarra vom Pannenteufel verfolgt worden.

19 Starter hatten sich für die anspruchsvolle Piste gemeldet. "Wer dort zum ersten Mal fährt, der muss viel arbeiten, um sich auf die ungewöhliche Charakteristik einzustellen", schätzt Trainer Dirk Heidolf ein. "Da sieht man deutlich, wer dort schon Streckenkenntnis hat. Phillip ist diese Herausforderung aber ordentlich angegangen", lobt er. Dann zeigten sich technische Probleme, die selbst den Hersteller vor Rätsel stellten. "Am Trainingstag hatten wir mechanische Probleme mit dem Getriebe", erzählt Phillip Tonn. "Dafür lief die Quali dann überraschend gut. Ich konnte mir Startplatz 4 erkämpfen." Zum Rennstart am Sonnabend war die Pechsträhne aber noch nicht vorüber. Die Einführungs- und die Warm Up-Runde liefen noch tadellos, in der Startaufstellung ging das Bike aus und ließ sich trotz zahlloser Versuche nicht wieder starten. "Schuld war ein massiver Motorschaden", meinte Tonn. Er musste das Rennen streichen, bevor es überhaupt begonnen hat.

Die Nacht nutzte das Rennteam mit Mechanikern des Herstellers zur Fehleranalyse und Reparatur, sodass der Zwölfjährige am Sonntag pünktlich in der Startaufstellung stand. Nach einem gut gelungenen Start kam er in der zweiten Runde im Positionskampf zu Sturz und reihte sich am Ende des Feldes wieder ein. "Ich wollte wahrscheinlich zu viel und war zu schnell in der Kurve. Das konnte nicht gut gehen", rekapituliert er. Im Rennverlauf konnte er sich auf Platz 13 vorkämpfen. "Das Wochenende war schon enttäuschend. Jetzt muss ich mich neu motivieren. Die Rundenzeiten waren schließlich in Ordnung." Im September erhält er die nächste Chance auf Meisterschaftspunkte. (amy)

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