Potenzial zeigt sich im zweiten Lauf

Motorrad-WM: Kollision kostet besseres Ergebnis

Oberlungwitz.

Der Kurs im spanischen Jerez, er gehört zu den Lieblingsstrecken des Oberlungwitzer Motorrad-Rennfahrers Max Kappler. Kein Wunder, dass der 21-Jährige Nachwuchsfahrer in der Stadt in Andalusien sein Punktekonto in der Supersport-300-WM um weitere fünf Zähler für einen elften Platz aufgebessert hat. "Damit bin ich jetzt erst einmal zufrieden", sagt der Pilot des KTM-Freudenberg-Teams.

Dabei hätten es noch einige Punkte mehr werden können. Da das vorherige Rennen im italienischen Imola aufgrund heftiger Regenfälle abgesagt werden musste, standen in Spanien zwei Wertungsläufe auf dem Programm. Nach Rang 16 in der Qualifikation ging Kappler am Samstag nur zwei Plätze hinter seinem Teamkollegen Jan-Ole Jähnig an den Start. Doch während sich Jähnig bis auf Platz 7 vorfahren konnte, war für den Oberlungwitzer das Rennen schnell beendet. In der dritten Kurve krachte ihm Nick Kalinin in die Seite. Kappler verhinderte einen Sturz, aber sein Lenker war verbogen. In der dritten Runde stellte er seine KTM-RC390-R schließlich in der Box ab. "Das Ärgerliche ist, dass manche nicht wissen, dass ein Rennen nicht bereits in der ersten Runde gewonnen wird. Ich musste aufgeben, er konnte weiterfahren", sagt Kappler.

Sein Potenzial zeigte der Oberlungwitzer dann einen Tag später im zweiten Wertungslauf. Kappler hielt am Sonntag lange in der Spitzengruppe mit, doch ein Zweikampf ließ ihn den Anschluss verlieren. Am Ende verfehlte er die Top Ten um weniger als eine Zehntelsekunde. "Leider bin ich an Bastianelli nicht vorbeigekommen. Mein Speed war gut genug für die Gruppe vor uns", so Max Kappler, der mit nunmehr zwölf Zählern auf Rang 14 des Gesamtklassements steht. Das nächste Rennwochenende findet vom 21. bis 23. Juni in Misano (Italien) statt. (ewer)

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