Prenzlauer Berg lässt Meerane abblitzen

Hockey-Regionalliga: Motor-Herren verlieren in Berlin 1:3 - Frauenteam kassiert 0:6-Niederlage

Meerane.

Der Ausflug nach Berlin hat sich nicht gelohnt. Sowohl die Herren als auch die Damen des SV Motor Meerane traten am Sonntag in der Hockey-Regionalliga beim Hauptstadtklub Rotation Prenzlauer Berg an - und kehrten mit null Punkten und insgesamt 1:9 Treffern wieder zurück.

Etwas besser lief es vom Ergebnis für die Meeraner Herren. Doch bei der 1:3 (0:2)-Niederlage waren auch sie schlussendlich chancenlos. "Wir haben es nicht verstanden, ordentlich Paroli zu bieten. Die Berliner haben es einfach besser gemacht", sagt Motor-Trainer Steffen Jahn.

Ohne Stamm-Torwart Ralph Schneider sowie die Feldspieler Wilhelm Keller, Christian Hufnagl und André Kießling schickte Jahn erneut eine sehr junge Truppe aufs Feld. "Und die machen dann auch manchmal Fehler, die in der Regionalliga eiskalt bestraft werden", sagt Jahn. Auch wenn die Nachwuchskräfte die Etablierten noch nicht eins-zu-eins ersetzen können - die Integration in das Team ist für Motor Meerane wichtig. "Sie sind ja das Salz in der Suppe", sagt Jahn, der seinen Spielern eine hohe Lernbereitschaft attestiert: "Die Trainingsbeteiligung ist gut und es ist immer Zug drin."

In Berlin kassierte seine Mannschaft in den ersten drei Vierteln jeweils ein Tor. Den Ehrentreffer erzielte Joss Brandenstein im letzten Spielabschnitt. Nach der Niederlage steht Motor als Vorletzter auf dem Abstiegsrang 7. "Wir werden in der Regionalliga immer gegen den Abstieg spielen und versuchen, das Beste daraus zu machen", sagt Jahn.

Eine bittere 0:6 (0:2)-Niederlage kassierte dagegen das Damen-Team von Trainer Mirko Götz. "Die Berlinerinnen waren von der allerersten Sekunde unglaublich bissig und motiviert - in der Halle hatten sie ja zuletzt zweimal deutlich gegen uns verloren", sagt Götz. Seinem Team sei es schwer gefallen, die Emotionalität der jüngsten Spiele erneut abzurufen. "Wir konnten nie dagegen halten", sagt er. Den Platz, auf dem sich im Dauerregen zunehmend große Pfützen bildeten, nimmt der Coach nicht als Ausrede: "Es war zwar grenzwertig, die Partie anzupfeifen, aber das war nicht spielentscheidend." Mit sieben Zählern stehen die Meeranerinnen auf Platz 6 der Tabelle über dem Strich. Zum Abschluss der Vorrunde auf dem Feld treffen die Meeraner Teams am 13. Oktober zu Hause jeweils auf den Mariendorfer HC. (ewer)

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