Querelen bei Fortschritt Lichtenstein

Trennung vom Trainer und keine neuen Verträge

Lichtenstein.

Der Traum vom Drittligavolleyball in Lichtenstein, der seit der Verpflichtung von Trainer Jan Pretscheck und sieben ehemaligen Spielerinnen des Chemnitzer PSV im vergangenen Spätsommer geträumt wurde, ist wohl geplatzt. Fortschritt Lichtenstein hat sich am Dienstag von Pretscheck getrennt. Neue Verträge mit den Spielerinnen gibt es ebenfalls nicht - offenbar aus verschiedenen Gründen. Wie Sascha Grieshammer aus der Abteilungsleitung mitteilte, hatte sich das ambitionierte Projekt nicht so entwickelt wie gewünscht: "Die erhoffte Einheit von Trainer, Spielerinnen und Verein ist leider nicht entstanden." Zwei der neuen Leistungsträgerinnen, die Schwestern Anna Maria und Franziska Nitsche, hatten sich nach Saisonende für einen Wechsel nach Chemnitz zum Regionalliga-Aufsteiger SG Adelsberg entschieden, weil sie dort offenbar besseres Entwicklungspotenzial sahen oder aber das Angebot lukrativer war. "Ohne die zwei erscheint es uns unrealistisch, in die Dritte Liga zu kommen", sagt Grieshammer, der noch weitere Probleme andeutete. Große Wagnisse mit Neuverpflichtungen soll es trotz der guten Sponsorenunterstützung nicht geben. Bei Jan Pretscheck ist der Ärger über die Entwicklung groß. "Trennen kann man sich, was hier läuft ist aber unfair", sagte der Trainer. (hof)

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