RB Zwickau: Saison startet Mitte April

Rollstuhlbasketball: Nur noch eine Staffel in Liga 2

Zwickau.

Das Bangen um die Austragung der Saison 2020/21 hat bei Verantwortlichen, Spielern und Fans des Rollstuhlbasketball-Zweitligisten RB Zwickau ein Ende. Denn nun steht fest: Es wird gespielt, wenn auch in einem leicht abgeänderten Modus und verändertem Teilnehmerfeld. "In mehreren Online-Meetings und unter genauer Abwägung von Risiken und Chancen haben sich die Teams aus Berlin, Essen, Köln, Ulm und Zwickau im Vorfeld zu einem bundesweiten Ligabetrieb mit Hin- und Rückrunde ab dem 17. April entschieden", informiert der Zwickauer Vereinsvorstand. Dabei werden die Auswärtsspiele von Ulm an zwei Wochenenden gebündelt, um Spiele in Berlin und Zwickau sowie Essen und Köln binnen zwei Tagen zu ermöglichen. Die beiden erstplatzierten Teams qualifizieren sich am Ende der Hauptrunde für den sportlichen Aufstieg in die 1. Bundesliga.

"Wir freuen uns, dass es trotz der angespannten Situation nun doch möglich wird, einen sportlichen Wettkampf durchzuführen. Natürlich funktioniert das Ganze nur mit einem detaillierten Hygienekonzept und Coronaschnelltests vor jedem Spieltag. Die Sicherheit unserer Spieler und des gesamten Teams genießt oberste Priorität", sagte der Zwickauer Vereinschef und Trainer Marco Förster. Ein Wermutstropfen allerdings bleibt: Die Spiele finden wie in anderen Sportarten auch ohne Zuschauer statt. Die nach dem Rückzug aus der 1. Bundesliga im Neuaufbau befindlichen Zwickauer wissen dennoch ihre Anhänger im Rücken, denn sie übertragen die Heimspiele per Videostream auf die heimischen Bildschirme.

Ursprünglich sollte die Saison in der 2. Rollstuhlbasketball-Bundes- liga Ende Oktober beginnen. Dafür wurde auch schon trainiert, ehe sich die Vereine und die Liga aufgrund der angespannten Coronasituation kurzfristig für eine Verschiebung der Punktspiele ins neue Jahr entschieden. In der Zwischenzeit haben mehrere Teams, insbesondere aus der Südstaffel, ihre Teilnahme am Spielbetrieb 2020/21 abgesagt. Das betrifft unter anderem die beiden eigentlich in der zweiten deutschen Liga gemeldeten Mannschaften aus Österreich. Nicht zuletzt deshalb entschieden sich die Verantwortlichen für eine bundesweite Zusammenlegung von ursprünglich zwei Staffeln auf eine. (jokri/tyg)

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