Reduzierung der Kreisliga auf eine Staffel ist verschoben

Fußball: Die Beschlüsse des Kreisverbandes und ihre Auswirkungen

Zwickau.

Die für die neue Saison vorgesehene Reduzierung der Fußball-Kreisliga der Männer von zwei Staffeln auf eine wird aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Das hat Spielleiter Lutz Seidel vom Kreisverband Fußball Zwickau bestätigt. Dessen Vorstand hatte bei seiner Sitzung am Donnerstagabend beschlossen, die Saison 2019/20 ohne weitere Punktspiele zum 30. Juni auslaufen zu lassen. Damit schloss sich der Zwickauer Kreisverband wie mehrere andere zuvor einer Empfehlung des Sächsischen Fußball-Verbandes an. Einer der wichtigsten Punkte: Es gibt in dieser Saison, in der am 13. März der Spielbetrieb ausgesetzt wurde, keine Absteiger. Damit haben sich die Pläne für die eingleisige Kreisliga ab 2020/21 erledigt.

In einem weiteren Passus des fünfseitigen Beschlusses steht, dass es in dieser Saison keine Meister gibt. Die Staffelsieger, die diesmal nach einem Punktequotienten ermittelt werden, haben allerdings die Möglichkeit, in die nächsthöhere Spielklasse aufzusteigen. Die betreffenden Mannschaften sind aufgefordert, bis 15. Juni dem Kreisverband sowie dem Jugend- und Spielausschuss mitzuteilen, ob sie ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen wollen oder auf den Sprung in die höhere Spielklasse verzichten. Der Pokalwettbewerb auf Kreisebene soll bis 31. August zu Ende gespielt werden, um dem Sieger die Teilnahme am Sachsenpokal zu ermöglichen. Ein zentrales Finalwochenende wird es in diesem Jahr aber nicht geben. "Im Nachwuchsbereich werden die Endspielorte unter den Finalisten ausgelost. Im Herrenbereich besteht weiter die Bewerbung der SG Motor Thurm als Ausrichter", heißt es im Schreiben, das am Samstag den Vereinen zuging.

Darüber hinaus informiert der Kreisverband, dass auf die Erfüllung des Nachwuchssolls in den Spieljahren 2019/20 und 2020/21 sowie des Schiedsrichtersolls für 2020/21 verzichtet wird. Aussagen zum Terminplan für die kommende Saison enthält der Beschluss nicht. Laut Lutz Seidel ist der Beginn des Spielbetriebs von den Entscheidungen der Behörden zur Durchführung von Fußballspielen abhängig. Er geht davon aus, dass der Kreisverband nach der "Freigabe" drei, vier Wochen für die Planung braucht. Das sei etwa auch die Zeit, die man den Vereinen zur Vorbereitung geben will.

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