Routinier ragt als Dreifach-Torschütze heraus

Lok Zwickau ist mit einem 3:1 gegen Oberlungwitz in seine sechste Saison in der Fußball-Landesklasse gestartet. Mann des Tages war Steven Kretzschmar.

Zwickau.

Das erste Westsachsenderby in der Landesklasse West ist am Sonntag mit einem Heimsieg zu Ende gegangen. 3:1 setzte sich der Vorjahresfünfte ESV Lok Zwickau vor 100 Zuschauern gegen den Neuling Oberlungwitzer SV durch. Die Mannen um den neuen Lok-Kapitän Martin Sommer erwiesen sich dabei über 90 Minuten als das bessere Team. Doch die Startphase gehörte dem OSV. Der Aufsteiger kam auf ein Eckenverhältnis von 5:0 und hatte leichtes Übergewicht.

Die Platzherren gingen mit ihrer ersten ernsthaften Chance im Spiel in Führung: Einen Freistoß von Sommer verwertete Steven Kretschmar per Kopfball zum 1:0 (37.). In der zweiten Halbzeit legten die diesmal in ganz in Weiß spielenden Marienthaler nach. Einen abgewehrten Ball vom OSV-Keeper Falk Horn nutzte Kretschmar aus Nahdistanz zum 2:0 (67.). Und nur 120 Sekunden später war es erneut der Routinier "Kretsche", der auch das 3:0 markierte. Mit einem Elfmeter gelang Nils Leuschner in der Schlussphase noch der Ehrentreffer für Oberlungwitz (79.).

Lok-Trainer Sven Döhler atmete nach dem Spiel durch: "Es war der erwartet schwere Auftaktgegner. Nach dem Spiel kann man konstatieren, dass wir unsere Möglichkeiten gut genutzt haben. Besonders hervorzuheben ist heute die Leistung von Kretschmar. Aber wir haben im spielerischen Bereich noch Luft nach oben."

"Als Aufsteiger brauchen wir uns trotz der Niederlage nicht zu verstecken", sagte der Oberlungwitzer Trainer Frank Wüstner. "In der ersten Halbzeit lagen die Spielanteile auf unserer Seite. Wir sind aber nicht zum Abschluss gekommen. Es waren drei Standardtore, da müssen wir cleverer werden."

Bei Zwickau freute sich Steven Kretschmar: "Es ist schon sehr lange her, dass ich in einem Punktspiel drei Tore erzielt habe. Der OSV kam top motiviert hierher und hat uns am Anfang das Leben schwer gemacht." OSV-Kapitän Andreas Rottluff sah es ähnlich: "Wir haben vieles aus dem Spiel heraus versucht, hatten aber nicht viele Chancen. Wir können aber selbstbewusst ins nächste Spiel gehen." Lok-Kapitän Martin Sommer sagte: "Die Oberlungwitzer sind aggressiv angelaufen. Ab Mitte der zweiten Halbzeit wurde unser Spiel besser. Das Ergebnis geht aufgrund der Torschüsse so in Ordnung."

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