Sachsenligist wehrt sich gegen drohenden Abstieg

In den Volleyball-Ligen geht die Saison zu Ende - für die Lichtensteiner Frauen positiv, für die Männer aus St. Egidien wahrscheinlich nicht.

Lichtenstein/St. Egidien.

Den angestrebten Medaillenrang haben die Volleyballerinnen von Fortschritt Lichtenstein in der Regionalliga schon sicher. Mit 46 Punkten liegen sie derzeit auf dem dritten Platz hinter Erfurt (63) und Zschopau (47). Um noch auf Rang 2 zu klettern, braucht die Mannschaft nicht nur einen Ausrutscher der Zschopauerinnen, sondern selbst auch eine Topleistung. Denn mit der SG Erfurt kommt der Spitzenreiter, der bisher alle Partien deutlich gewonnen hat, am Samstag, 18 Uhr ins Lichtensteiner Sportzentrum an der Inneren Zwickauer Straße. "Erfurt ist schlagbar, wenn wir sehr gut aufschlagen", sagt Trainer Jan Pretscheck.

Er und sein Team verloren im Hinspiel zwar mit 0:3, doch die Satzergebnisse von 22:25, 22:25 und 27:29 zeigen, dass der Leistungsunterschied an diesem Tag gering war. "In Bestbesetzung sind Erfurt und wir die Teams, die die Liga bestimmen und auch das Format für die Dritte Liga haben", sagt Sascha Grieshammer aus der Abteilungsleitung. Doch nach derzeitigem Stand kann das Team nicht komplett auflaufen, was die Aufgabe gegen Erfurt schwer macht. Dennoch verspricht Trainer Pretscheck einen leidenschaftlichen Kampf vor heimischen Fans, um den Gästen aus Thüringen vielleicht doch noch den ersten Punktverlust der Saison zuzufügen.

In der Sachsenliga sind die Männer der SSV St. Egidien mit acht Punkten Schlusslicht hinter Motor Mickten (11) und Kreuzschule Dresden (16), haben aber mit vier ausstehenden Partien noch mehr Spiele als die Konkurrenz zu bestreiten. "Wir brauchen vier Siege, und die Konkurrenz muss mitspielen", sagt Spielertrainer Michael Albert. Er will alles daran setzen, die Mannschaft für die beiden Heimspiele, die am Sonntag ab 11 Uhr in der Glauchauer Krankenhausturnhalle stattfinden, zu motivieren. Gegen den Fünften aus Reudnitz (20) verlor St. Egidien im Hinspiel knapp mit 2:3 und hatte dort ebenso die Möglichkeit zu drei Punkten wie bei Motor Mickten, dem zweiten Gegner am Sonntag. Dort wurde mit 3:2 gewonnen.

"So ausgeglichen wie in diesem Jahr war die Sachsenliga noch nie", sagt Michael Albert und ärgert sich deshalb vor allem über die mangelnde Konstanz in den entscheidenden Satzphasen, die sein Team schon viele Punkte gekostet hat. Personell gibt es am Sonntag keine allzu großen Sorgen. Nur hinter dem Einsatz von Enrico Zeidler, der sich kürzlich den Finger gebrochen hat, steht noch ein Fragezeichen.

Die Sachsenligafrauen von Fortschritt Lichtenstein II, die aktuell mit 32 Punkten Dritter sind, beenden die Saison beim FSV Reichenbach, der mit 36 Punkten Zweiter ist. Die Personalsituation hat sich laut Trainer Sascha Grieshammer verbessert, sodass es durchaus Chancen auf Punkte gibt. Die wären wichtig, da ansonsten der dritte Platz verloren gehen dürfte. Gespielt wird am Samstag, 16.30 Uhr.

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