Sachsenring in der Außenseiter-Rolle

Hohenstein-Ernstthal bekommt es im deutschen Tischtennis-Pokal mit drei Zweitligisten zu tun. Gelingt wie 2019 trotzdem eine Überraschung?

Hohenstein-Ernstthal.

Die Tischtennisspieler des TTC Sachsenring Hohenstein-Ernstthal treffen am Samstag in der Vorrunde des Deutschen Tischtennispokals in Passau auf Fortuna Passau, den FSV Mainz 05 und den FC Saarbrücken II. "Das sind alles Zweitligisten, da sind wir natürlich Außenseiter", sagt Teamchef Christian Hornbogen. Im Vorjahr konnte das Sachsenringteam als Drittligist bei der Pokalvorrunde unter ähnlichen Bedingungen aber überraschen und gewinnen, was in der nächsten Runde das Heimspiel gegen den Erstligisten Post SV Mühlhausen bescherte. Die Thüringer wären in diesem Jahr wieder der nächste Kontrahent, wenn es mit einem Sieg klappen sollte. "Das ist wirklich Zufall", so Christian Hornbogen.

Vier Spieler stehen dem TTC in Passau zur Verfügung. Neuzugang Michal Benes und sein tschechischer Landsmann Miroslav Horejsi gehen zusammen mit Nick Neumann-Manz und Johann Koschmieder an den Start. Dagegen fehlt Andrey Milovanov, der derzeit aus organisatorischen Gründen nicht aus Weißrussland anreisen kann. "Im Pokal ist das kein Problem, aber für die Punktspiele brauchen wir ihn unbedingt wieder", sagt Hornbogen, der mit dem Team vor einer schwierigen Saison steht.

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es nicht nur Einschränkungen der Besucherzahlen. In den ersten sechs Ligen wird in der Vorrunde der Saison außerdem auf die Doppelspiele verzichtet. Damit sinkt die Zahl der Duelle pro Spieltag. In der Pokalvorrunde in Passau wird es jedoch noch Doppelspiele geben. "Die Entscheidung ist schon etwas ungewöhnlich", sagt Hornbogen, der aufgrund der organisatorischen Rahmenbedingungen vor allem in der Hinrunde einige Herausforderungen sieht. Für die hat der Verband strenge Regeln beschlossen, die nur die erste und zweite Mannschaft betreffen. Alle weiteren Teams, die unter Regie des sächsischen Verbandes spielen, haben es etwas leichter.

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