Sachsenring macht es spannend

In Hohenstein-Ernstthal sind die Tischtennis-Fans am Sonntag in der 3. Liga voll auf ihre Kosten gekommen. Die Gastgeber präsentierten sich dabei nervenstark.

Hohenstein-Ernstthal.

Nach reichlich drei Stunden hatte die Begegnung zwischen dem SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal und dem SB Versbach in der 3. Tischtennisbundesliga keinen Sieger gefunden. Mit einem leistungsgerechten 5:5-Unentschieden trennten sich die Teams nach einer abwechslungsreichen und von vielen spektakulären Ballwechseln geprägten Auseinandersetzung.

Die 162 Zuschauer in der Turnhalle auf dem Pfaffenberg sahen zunächst eine Punkteteilung in den beiden Doppeln. Miroslav Horejsi und Andrey Milovanov setzten sich in vier Sätzen gegen Christ/Bindhammer durch, Roland Krmaschek und Nick Neumann-Manz unterlagen Ball/Geist mit 0:3 (6:11, 10:12, 9:11). Mit einem 3:0-Sieg über den Mannschaftsführer der Gäste, Andreas Ball, erkämpfte Miroslav Horejsi den zweiten Punkt für die Hausherren. Andrey Milovanov musste sich Nico Christ mit 1:3 geschlagen geben, sodass es mit einem 2:2 in die fünfzehnminütige Pause ging.

Die folgenden Einzel waren an Dramatik kaum zu überbieten und begeisterten alle Fans des weißen Plastikballs. Roland Krmaschek drehte einen 1:2-Satzrückstand mit bewundernswertem Kampfgeist und bezwang Felix Bindhammer mit 15:13 im Entscheidungssatz. Der Versbacher Daniel Geist glich eine zweimalige Satzführung von Nick Neumann-Manz aus, aber der Hohenstein-Ernstthaler setzte sich mit 11:7 im fünften Satz bravourös durch und baute die Führung auf 4:2 aus. Die Gäste aus dem Stadtteil von Würzburg zeigten anschließend, dass sie in dieser Begegnung voll auf Augenhöhe agieren konnten. Sie gewannen drei Einzel in Folge und gingen damit selbst 5:4 in Führung.

Auf Nick Neumann-Manz lag nun der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, um die Punkteteilung sicherzustellen. Und er hielt diesem stand. Mit einem sicheren 3:0-Sieg über Felix Bindhammer gewann er auch sein zweites Einzel des Tages und machte das Unentschieden perfekt. "Das heutige Match hat unterm Strich keinen Sieger verdient, das Unentschieden geht aufgrund der Ausgeglichenheit völlig in Ordnung. Dieser Punkt ist ein sehr wichtiger im Kampf um den Klassenerhalt", sagte SV-Teamchef Christian Hornbogen nach der Begegnung.


Sachsenring II verteidigt Tabellenführung bei Auswärtsspielen in Thüringen

Mit drei von vier möglichen Punkten hat die zweite Mannschaft des SV Sachsenring die "Thüringentour" beendet und damit die Tabellenführung in der Tischtennis-Oberliga erfolgreich verteidigt. Dabei wird die Partie in Zella-Mehlis allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben. Fast fünf Stunden dauerte der Wettkampf und dennoch gab es keinen Sieger.

Wie ausgeglichen dasMatch in Zelle-Mehlis verlief, lässt sich daran erkennen, dass die Hälfte der 16 Spiele erst im fünften Satz entschieden wurde. Da lagen die Gastgeber mit 5:3 leicht im Vorteil. Am Ende stand es jedoch 8:8. "Mit ein bisschen mehr Glück können wir gewinnen, mit etwas Pech verlieren wir auch. Deshalb ist die Mannschaft mit diesem Punktgewinn sehr zufrieden", freute sich Johann Koschmieder mit dem Team.

Gut regeneriert legte die Mannschaft am Sonntag eine überzeugende Leistung in Zeulenroda hin. In den zehn gespielten Partien konnten die Thüringer lediglich ein Einzel für sich entscheiden und den 9:1-Erfolg der Gäste damit nicht gefährden. (afx)

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