Silber geholt und nicht Gold verloren

Fußball: "Lebensbrücke" bei Special Olympics dabei

Kiel/Niederlungwitz.

Eine erlebnisreiche Woche ist gestern für die Fußballer mit Handicap der Werkstatt "Lebensbrücke" aus dem Glauchauer Ortsteil Niederlungwitz zu Ende gegangen. Sie waren bei den nationalen Spielen der Special Olympics dabei. Das Team hatte sich über Regionalausscheide dafür qualifiziert.

Die zwölf Spieler haben laut Betreuer Gerhard Thriemer eine tolle Leistung abgeliefert, sie gewannen die Silbermedaille. 54 Mannschaften waren am Start. Der Weg der Niederlungwitzer ins Finale der Leistungsklasse IV war lang. Die Woche begann mit zehn Klassifizierungsspielen. Die Bilanz der Niederlungwitzer: vier Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen.

Damit standen sie in der Finalrunde ihrer Leistungsklasse. Da hatten sie sich mit fünf Gegnern auseinanderzusetzen. Nach vier Siegen spielten sie um die Plätze eins und zwei. Am Ende ging diese Partie gegen das Team vom Diakoniewerk Mosbach (Bayern) nach spannenden 30 Minuten in letzter Sekunde mit 1:2 verloren. Gerhard Thriemer ist dennoch stolze auf seine Mannschaft, bei der am Ende ebenfalls die Freude überwog. . "Wir haben Silber gewonnen und nicht Gold verloren", brachte er seine Emotionen und die der Spieler auf dem Punkt.

Die Tage in Kiel werden sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben. "Die Special Olympics waren ein tolles Erlebnis", sagte Spieler Tommy Mildner. Für Gerhard Thriemer zählte nicht nur das sportliche Abschneiden und der Teamgeist seiner Mannschaft. In bester Erinnerung bleibt auch die Atmosphäre rund um die Spiele. "Wir waren eine Familie", bringt der Betreuer seine Eindrücke auf dem Punkt. (ggl)

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