Sonderlob vom Trainer für Zugpferd

Eishockey: Crimmitschau absolviert zwei Testspiele

Crimmitschau.

Im Verlauf des ersten Testspiel-Wochenendes haben sich die Cracks des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau gesteigert. Nach der 1:3 (1:0, 0:0, 0:3)-Niederlage am Freitagabend gegen den Zweitligisten Tigers Bayreuth folgte am Sonntagnachmittag ein 6:1 (0:0, 5:1, 1:0)-Sieg beim Oberligisten Blue Devils Weiden.

"Gegen Weiden haben wir vor allem im zweiten und im dritten Drittel viel richtig gemacht", sagte Trainer Kim Collins. Während die Eispiraten-Profis an ihrem freien Tag die Beine hochlegen konnten, wählte sich der 56-jährige Deutsch-Kanadier am Telefon die Finger wund. Er spricht mit potenziellen Neuzugängen und deren Spielerberatern. Der Eispiraten-Kader muss bis Mitte September verstärkt werden.

Rob Flick war am Wochenende der auffälligste Akteur bei den Eispiraten. Der 27-jährige Stürmer trug sich dreimal in die Torschützenliste ein. Der Center brachte sein Team von 1315 Zuschauern gegen Bayreuth in Führung. Zudem war der Linksschütze zweimal in Weiden erfolgreich. "Rob Flick hat gezeigt, dass er unser Zugpferd in der Offensive ist", lobte Collins. Er schickte den Mann mit der Trikotnummer 17 in einem Block mit Patrick Klöpper und Tobias Kircher auf das Eis.

Mit einer dünnen Personaldecke mussten die Crimmitschauer in der Defensive auskommen. In Weiden fehlte Carl Hudson mit einer Handverletzung. Zudem schied Adam Poldruhak mit einer schweren Gesichtsverletzung (Bruch des Nasenbeins und des Jochbeins) aus. "Deshalb haben wir Dominic Walsh vom Sturm in die Abwehr geschickt", sagte Collins, der im Kasten beiden Torhütern eine Einsatzchance gab. Brett Kilar stand gegen Bayreuth zwischen den Pfosten. Sebastian Albrecht durfte in Weiden ran. Die Frage, ob das Wechselspiel bei den Keepern an den nächsten beiden Wochenenden fortgesetzt wird, wollte Kim Collins noch nicht beantworten. "Dazu muss ich mich mit den Schlussleuten und Torhüter-Trainer Boris Rousson am Mittwoch noch einmal verständigen", sagte Collins, der in dieser Woche ein intensives Trainingsprogramm plant. Bis Donnerstag geht's täglich von 10 bis 12 Uhr sowie von 16 bis 17 Uhr aufs Sahnpark-Eis. Dazu kommen noch mehrere Athletik-Einheiten.

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