Sorgen begleiten neue Saison

Die Damen des SV Motor Meerane steigen in die Feldsaison ein. Zwei Probleme werden sie in der gesamte Punktspielserie zu meistern haben.

Meerane.

Mit der Partie beim HTC Freiberg beginnt am Sonntag für die Damen des SV Motor Meerane die Saison in der mitteldeutschen Oberliga auf dem Feld. Es ist der dritte Spieltag, und der HTC hat schon ein Spiel, 3:2-Sieg bei Post SV Chemnitz, hinter sich.

Für den Meeraner Trainer Mirko Götz hat das keine große Bedeutung. Einen Vorteil für die Freibergerinnen sieht er darin nicht. "Es ist zwar gut, wenn man bereits ein Spiel weg hat, aber um in den Rhythmus zu finden, sind mehrere Partien notwendig", sagt er. Für den SV Motor ist der verspätete Saisonstart laut Götz sogar gut, weil das Team sonst noch mehr personelle Sorgen gehabt hätte. Damit deutet der Trainer ein Problem bei den Meeranerinnen an. "Wir haben permanent Schwierigkeiten mit dem Kader", blickt er voraus. Elf Spielerinnen stehen auf dem Feld, 16 dürfen benannt werden, die hat Mirko Götz gar nicht. Ihm stehen 15 Damen zur Verfügung. Sieben Abgänge hat der SV Motor Meerane zu verkraften. Caroline Gerhardt ist schwanger, die anderen haben sich wegen Beruf und Studium verabschiedet. In der Hinrunde gibt es keine Neuzugänge. Im März kommen dann zwei Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs hinzu.

Der SV Motor Meerane geht als Absteiger aus der Regionalliga Ost in die 14 Begegnungen. Für Mirko Götz ist das die oft zitierte Medaille mit den zwei Seiten. "Der Abstieg war nicht schön. Aber unter den gegebenen Bedingungen ist es gut, in der mitteldeutschen Oberliga anzutreten", so die Sichtweite des Trainers. Damit ist auch klar, der Wiederaufstieg steht nicht auf dem Plan. "Wir wollen einfach mitspielen und versuchen, möglichst einen Platz unter den ersten Drei zu erreichen", äußert sich Götz zum Saisonziel. Sein Blick ist bereits auf die Regionalliga in der Halle gerichtet. Dafür soll sich die Mannschaft fitmachen.

Am Sonntag ab 11 Uhr will Mirko Götz drei Punkte beim HTC entführen. Die Personalsorgen beginnen bereits mit der ersten Partie. Anja Küchler und Pauline Rothmund (Bänderriss) fehlen. "Wir sind dennoch individuell besser besetzt, als der HTC", begründet Götz seinen Optimismus.

Doch den SV Motor Meerane, und nicht nur die Damen, begleitet eine Schwierigkeit durch die bevorstehend Feldserie. Und die lässt sich nicht so ohne Weiteres aus der Welt schaffen: die Bedingungen auf dem Walter-Kosch-Platz. Der Platz ist laut Götz in solch einem schlechten Zustand, dass man kein Training, wie es erforderlich ist, durchführen kann. Der 22 Jahre alte Kunstrasen ist mit moosähnlichen Gewächsen belegt und dadurch glatt. Die Spielerinnen müssen ständig darauf achten, sich nicht zu verletzen. Auch die unzähligen Stunden zur Pflege und Erhaltung der Anlage durch die Sportler hätten den Bewuchs nicht verhindern können.

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