Spannung auf dem Pfaffenberg

Vor der Partie in Hohenstein-Ernstthal sammelten die Tischtennisspieler aus Kaiserslautern Selbstvertrauen. Doch die Gastgeber nahmen ihnen schnell den Wind aus den Segeln.

Hohenstein-Ernstthal.

Pfaffenberg gegen Betzenberg, dieses Duell erwartete die Zuschauer in Hohenstein-Ernstthal am Sonntag zum 13. Spieltag in der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd. Beim Aufeinandertreffen des SV Sachsenring mit dem 1. FC Kaiserslautern wollten die Gastgeber nach zwei klaren Niederlagen gegen Weinheim und Neckarsulm wieder zurück in die Erfolgsspur. Die Gäste hatten am Tag zuvor mit einem 6:3-Auswärtserfolg beim Tabellenzweiten TTC Wohlbach eine Duftmarke gesetzt und starteten mit dem Vorhaben, diesen Erfolg auf dem Pfaffenberg zu veredeln. Mit dem 5:5-Remis füllten am Ende beide Teams ihr Punktekonto auf - dabei lag Sachsenring zu Beginn des Duells noch auf Siegkurs.

Denn vor 143 Zuschauern erwischten die Gastgeber einen hervorragenden Start. Sowohl Miroslav Horejsi und Andrey Milovanov als auch Nick Neumann-Manz und Johann Koschmieder setzten in beiden Doppeln starke Akzente und gewannen ihre Partien jeweils mit 3:0 Sätzen. In den ersten beiden Einzeln punktete Miroslav Horejsi nach einem spannenden Fünfsatzmatch gegen Alexander Valuch, Andrey Milovanov zog gegen Sriram Sushmit mit 1:3 den Kürzeren.

Der Zwei-Punkte-Vorsprung hielt auch nach den nächsten beiden Einzeln. Nick Neumann-Manz setzte sich in vier Sätzen gegen Lasse Becker durch. Abwehrstratege Roland Krmaschek konnte die Angriffswucht von Nikola Marinkovic nicht ausschalten und unterlag in vier Sätzen. Im Spitzenspiel des Tages begeisterte Miroslav Horejsi die Zuschauer mit gelungenen Schlagvariationen und bezwang Sushmit mit 3:1. Nach einer 1:0-Satzführung verlor Andrey Milovanov noch mit 1:3 und vor den beiden abschießenden Einzeln lag Sachsenring mit 5:3 in Front.

Nick Neumann-Manz und Roland Krmaschek kämpften parallel um den möglichen Siegpunkt. Neumann-Manz gewann den ersten Satz mit 11:6, verlor die beiden nächsten aber mit 6:11 und 7:11. In einer begeisternden Aufholjagd sicherte er sich mit 15:13 den vierten Durchgang und erzwang somit den Entscheidungssatz. Hier hatte Nikola Marinkovic mit 11:9 aber das bessere Ende für sich. Da auch Roland Krmaschek in vier Sätzen unterlag, blieb es am Ende bei der Punkteteilung. "Natürlich bin ich traurig, dass ich das zweite Match nicht auch noch ziehen konnte. Was das Remis Wert ist, werden wir in ein paar Wochen sehen", sagte Nick Neumann-Manz. Mit nunmehr 12:14 Punkten steht Sachsenring auf Platz 6. Am Samstag treten die Hohenstein-Ernstthaler beim Tabellenachten Versbach an.


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