Sportfest lockt Teilnehmer in die Hasenheide

13 Stationen galt es am Samstag auf dem Waldsportplatz zu bewältigen. Dabei lohnte sich der Aufwand für die Organisatoren wie für die Gäste.

Langenbernsdorf.

Auch wenn es am Ende dann doch noch einmal nass wurde - ihre gute Laune ließen sich die Verantwortlichen des Turnvereins Stöckener Hasenheide am Samstag nicht nehmen. Das lag unter anderem daran, dass zum diesjährigen Waldsportfest erneut nicht nur Teilnehmer aus Langenbernsdorf begrüßt werden konnten.

Die beiden 13-jährigen Tyler Plönzke und Dominic Brückner etwa waren nach ihrer Premiere im vergangenen Jahr erneut aus Wilkau-Haßlau sowie Kirchberg auf den Sportplatz im Werdauer Wald gekommen. Hier galt es für sie und die weiteren Teilnehmer insgesamt 13 Stationen zu absolvieren. Nachdem es am Vormittag aus vollen Kannen regnete, verzogen sich die dunklen Wolken pünktlich zu Beginn. Das freute Vereinschef Tino Winkler, der mit seinen Mitstreitern coronabedingt deutlich mehr Aufwand in die Vorbereitung steckte. "Es war uns wichtig, dass Waldsportfest nicht ausfallen zu lassen. Alle haben an einem Strang gezogen im Vorfeld. Wir haben zum Beispiel die Teilnehmerzettel überarbeitet. Neben den Vordrucken mit den Stationen und den zugehörigen Punktespalten waren auf der Rückseite wichtige Informationen zu den Corona-Regeln", sagt Winkler. Überall auf dem Gelände hatte der Verein Flaschen mit Desinfektionsmittel aufgestellt und Tücher ausgelegt. Reck und Kletterstange etwa wurden regelmäßig desinfiziert.

Die 43 Teilnehmer störten die verschiedenen Änderungen nicht. "Ich finde es schön, dass neben den Langenbernsdorfern auch wieder Gäste aus befreundeten Vereinen dabei waren. Es waren Leute aus Waltersdorf, Leubnitz, Teichwolframsdorf, Werdau, Zwickau, Hermsdorf und Hohenstein-Ernstthal dabei", erzählte Heike Dorn vom Turnverein.

Am Ende konnten sich fast alle Sportler - das Altersspektrum lag diesmal zwischen fünf und 69 Jahren - bei der Siegerehrung über eine Urkunde und kleine Preise freuen. Bei den Frauen überzeugten altersklassenübergreifend Heike Dorn (252 Punkte), Julia Schmieder (235) und Annelie Neumann (201) mit ihren Leistungen. Bei den Männern waren es Raphael Greifeldt mit 274, Clemens Müller mit 254 und Kevin Kühn mit 253 Punkten. Ausgezeichnet wurden außerdem die Sieger im Familienwettbewerb. Hier setzten sich in den drei Wertungsgruppen die Familien Friedrich, Förster/Günther sowie Schmieder durch.

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