Sportlerehrung: Leichtathleten im Rampenlicht

Von den fünf goldenen Sportplaketten der Stadt Zwickau sind am Montag nur zwei übergeben worden. Drei Bahnradfahrer fehlten aus gutem Grund.

Zwickau.

Zwei 78-Jährige haben am Montagabend im "Haus der Sparkasse" bei der 26. Sportlerehrung der Stadt Zwickau die ganz große Bühne bekommen: Hans-Jürgen Pfeiffer und Werner Götze vom SV Vorwärts Zwickau nahmen für ihre Erfolge bei der Senioren-Weltmeisterschaft im polnischen Torun als einzige die Sportplakette in Gold in Empfang. Götze hatte zur siegreichen deutschen 4-x-200-m-Staffel gehört und Pfeiffer mit 4,12 m Bronze im Weitsprung geholt.

Die drei anderen Gold-Plaketten werden in den nächsten Tagen im kleinen Rahmen an die Bahnradsportler Nicolas Heinrich, Pierre-Pascal Keup und Laurin Drescher vom ESV Lok Zwickau überreicht. Heinrich und Keup hatten bei der Junioren-WM Gold mit dem Bahnvierer in Weltrekordzeit geholt. Drescher wurde mit Deutschland Junioren-Europameister im Teamsprint und startete ebenfalls bei der WM.

Alle drei konnten die Auszeichnung am Montag aufgrund anderer Verpflichtungen nicht in Empfang nehmen. So bereitet sich Nicolas Heinrich in Glasgow auf seinen ersten Weltcup-Einsatz bei den Männern am kommenden Wochenende vor. Den hat Pierre-Pascal Keup am vergangenen Wochenende in Minsk bereits absolviert. Für beide gab es am Montag noch eine weitere sehr erfreuliche Nachricht: Sie wurden anlässlich der Sportlerehrung des Freistaates Sachsen in Lichtenwalde ins Team "Talente für Olympia" der Sporthilfe Sachsen berufen.

Bei der Veranstaltung in Zwickau wurden 22 Sportler und drei Mannschaften für ihre Erfolge bei Deutschen Meisterschaften mit der Sportplakette in Silber geehrt. In Bronze gab es die Auszeichnung für 72 Aktive und 14 Mannschaften, die Zwickau mit Erfolg bei Ostdeutschen, Mitteldeutschen oder Landesmeisterschaften vertreten hatten. Die Ehrungen nahm Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) mit Vertretern der Sparkasse und des Kreissportbundes vor.

Der Alexander-Georg-von-Hartitzsch-Preis für Sportförderung ging diesmal an das Laufwerk Zwickau. Er wird traditionell von der Stadtgruppe der Deutschen Olympischen Gesellschaft vergeben. (tyg)

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