SSV macht es spannend

Die Volleyballerinnen aus Lichtenstein haben bei ihrem nach Chemnitz verlegten Heimspiel im Kampf um Platz 2 einen Punkt eingebüßt. Die Männer sammelten Zähler für den Klassenerhalt.

Lichtenstein.

In der Volleyball-Regionalliga haben einige Spielerinnen der SSV Fortschritt Lichtenstein und ihr Trainer eine Reise in die Vergangenheit gemacht. Auch die Männer zeigten ihr Potenzial.

Frauen-Regionalliga: Die Lichtensteinerinnen machten es beim Heimspiel in fremder Halle in Chemnitz am Samstag spannend und mussten gegen Markkleeberg in den Tiebreak. Schon im ersten Satz gab es ein böses Erwachen, mit 16:25 gewann der Gegner, der im Hinspiel noch mit 3:0 bezwungen wurde. Das Fehlen von Franziska Nitzsche und Kristin Lau sowie einige Umstellungen machten sich bemerkbar. Im zweiten Durchgang lag Lichtenstein lange hinten, konnte den Satz aber mit 26:24 gewinnen.

Doch Sicherheit gab das nicht. Satz Nummer 3 verlor die SSV-Mannschaft mit 18:25 - und überraschte danach umso mehr. Beim 25:9 im vierten Durchgang zeigten die Lichtensteinerinnen ihr Können. Der Schwung wurde in den Tiebreak mitgenommen, der lange ausgeglichen verlief, aber mit einem 15:12 für Lichtenstein endete.

"Es war nicht unser Tag. Dennoch bin ich stolz, wie das Ding gedreht wurde", sagte Trainer Jan Pretscheck nach der Partie in alter Wirkungsstätte. In der CPSV-Sporthalle hatten er und sechs der Spielerinnen vor zwei Jahren eine erfolgreiche Drittligasaison hingelegt. Im vergangenem Sommer gingen dann beim CPSV die Lichter aus und die Hälfte der Mannschaft wechselte nach Lichtenstein. Auch Pretscheck ging zur SSV, nachdem er ein Jahr lang den VSV Oelsnitz trainiert hatte. Durch die beiden Zähler für den 3:2-Erfolg bleibt sein Team (46 Punkte) auf Rang 3 hinter Zschopau (47). Der bis dato ungeschlagene Tabellenführer aus Erfurt ist am kommenden Samstag zum letzten Saisonspiel in Lichtenstein zu Gast.

Männer-Bezirksliga: Mit vier Punkten aus zwei Spielen haben die Lichtensteiner Herren einen entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. "Wir haben gezeigt, was mit voller Besetzung möglich ist. Aber die hatten wir diese Saison eben fast nie", sagte Spielertrainer Sascha Grieshammer. Beim Zweiten in Milkau war Lichtenstein auf Augenhöhe. Nach 24:26, 26:24, 16:25 und 29:27 aus Sicht von Fortschritt ging es in den Tiebreak. Der war wie so oft nicht die Sache der Lichtensteiner und wurde mit 12:15 verloren. Das Heimspiel gegen Oberreichenbach am Sonntag gewann Fortschritt dank einer sicheren Annahme und eines guten Aufschlagsspiels mit 25:13, 25:20 und 25:19.

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