St. Egidien richtet sich schnell wieder auf

Unter Zugzwang haben die SSV-Volleyballer am Samstag zumindest eins ihrer Heimspiele gewonnen. Der Trainer hat für die nächsten Wochen noch einen Wunsch offen.

St. Egidien/Glauchau.

Nach dem Auftakt in den wichtigen ersten Heimspieltag des Jahres mussten Besucher und Aktive der Sachsenklasse-Mannschaft der SSV St. Egidien Schlimmes befürchten. Doch die Volleyballer richteten sich schnell wieder auf. Am Ende stockte die SSV ihr Punktekonto am Samstag um drei Zähler auf.

Mit sage und schreibe 7:25 hatte St. Egidien den ersten Satz im Auftaktspiel gegen den VSV Oelsnitz II verloren. "Wir waren im ersten Satz noch nicht anwesend. Da haben wir faktisch ohne Annahme gespielt. Das macht es natürlich dann auch für den Zuspieler schwer", sagte Spielertrainer Michael Albert. Er hakte den ersten Satz schnell ab und nahm Umstellungen vor, die auf dem Spielfeld eine Verbesserung mit sich brachten. Im umkämpften zweiten Satz behielt St. Egidien die Nerven und gewann mit 29:27. Damit war klar, dass auch gegen die Oelsnitzer, die einen guten Mix aus Routiniers und regionalligaerfahrenen Nachwuchsspielern aufboten, etwas gehen könnte. Im dritten Satz verhinderten elf Aufschlagfehler einen Erfolg und St.Egidien verlor mit 21:25. Im vierten Durchgang lief es wieder besser. Nach dem 24:24 machte St. Egidien aber einen leichten Fehler, den die Gäste bestraften und mit 26:24 gewannen.

Damit war St. Egidien in der zweiten Partie gegen den SV Chemnitz-Harthau II gehörig unter Zugzwang. "Das war ein Spiel auf mäßigem Bezirksliganiveau", sagte Albert nach dem 3:0-Sieg seiner Mannschaft. Die Gäste mussten auf zwei wichtige Akteure verzichten, während St. Egidien in Bestbesetzung antrat. Im ersten Satz führte die SSV bereits mit 20:12, machte es dann aber noch einmal spannend. Trotzdem wurde mit 26:24 gewonnen. Dem folgte ein 25:21 im zweiten Satz, obwohl es auch hier einige Konzentrationsschwächen gab. Satz 3 ging schließlich mit 25:14 an St. Egidien. "Da haben wir endlich konzentriert durchgezogen", sagte Albert.

Mit 15 Punkten ist sein Team nun Vierter und will den Mittelfeldplatz verteidigen. Mehr sei aufgrund der aktuellen Bedingungen kaum möglich, obwohl St. Egidien als Sachsenliga-Absteiger mit einer beinahe unveränderten Mannschaft spielt. Kritik übte Albert erneut an der Trainingsbeteiligung, die meist zu gering sei. Eine Ausnahme war der Freitagabend vor dem Heimspieltag, bei dem 14 Spieler anwesend waren. "Das war das erste Mal in dieser Saison. Da konnten wir wirklich spielorientiert trainieren", sagte Albert, der sich eine ähnliche Resonanz auch in den nächsten Wochen wünscht.


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