Starkes zweites Viertel entscheidet

Mit einer ausgeglichenen Bilanz beenden die GGZ Baskets Zwickau das Jahr 2019. Der deutliche Sieg des Regionalligisten am Samstag gegen Litzendorf kam dabei überraschend.

Zwickau.

Die Ausgangslage bei den Zwickauer Regionalliga-Basketballern war vor der letzten Partie in diesem Jahr am Samstag gegen die BG Litzendorf nicht gut. Gleich drei Spieler fehlten im Kader der Gastgeber, zwei weitere gingen angeschlagen in das Spiel. Und mit Litzendorf war quasi der Angstgegner der vergangenen Saison zu Gast. Damals verlor Zwickau beide Partien klar. Doch das Team ließ sich davon nicht entmutigen und feierte am Ende nach der wahrscheinlich besten Leistung der Hinrunde einen überraschend klaren 96:61-Sieg.

Die Gastgeber starteten mit guter Verteidigungsarbeit und lagen nach fünf Minuten schon 10:3 vorn. Die Führung konnte Litzendorf zwar egalisieren und nach sieben Minuten selbst das 16:15 erzielen. Es blieb aber die einzige Führung der Gäste im gesamten Spiel. Bis zum Ende des ersten Viertels hatte sich Zwickau wieder einen knappen Drei-Punkte-Vorsprung erspielt (22:19). Die folgenden acht Minuten waren ein Genuss für die Zuschauer und Spieler. Aus einer starken Verteidigung heraus lief das Spiel der Gastgeber wie aus einem Guss. 17 Punkte in Folge brachten das 39:19, zur Halbzeit führte Zwickau 50:26.

Trainer Stephan Wolf aber warnte seine Mannschaft in der Pause vor zu viel Euphorie: "Das Spiel beginnt nun von vorne ohne Punkte für jedes Team und wir müssen genau diese Leistung noch einmal 20 Minuten diszipliniert abrufen." Das tat sein Team auch. Zwar erzielte Litzendorf zu Beginn des dritten Viertels einige Dreier, den Rückstand konnten die Gäste aber nicht verkürzen. Im Gegenteil, zur Viertelpause lag Zwickau beim 75:43 dann sogar mit mehr als 30 Punkten vorn.

Litzendorf stemmte sich im letzten Viertel mit aggressiver Verteidigung und starkem Zug zum Korb gegen die hohe Niederlage. Mit einem 14:6-Lauf kamen die Gäste immerhin auf 57:81 heran. Jetzt nahm Stephan Wolf seine einzige Auszeit und stellte die Verteidigung noch einmal um. Litzendorf erzielte schließlich nur noch vier weitere Punkte, Zwickau 15 zum 96:61. "Wir haben trotz schlechter Trainingsbedingungen heute unser Potenzial sehr gut auf das Feld gebracht. Ich bin stolz auf das Team und diese Leistung", so Stephan Wolf. (stew)

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