Straßentraining zahlt sich für Rodelnachwuchs aus

Team des ESV Lok Zwickau gewinnt Glück-Auf-Pokal - Trotz Dauerregen keine Stürze auf der Bahn

Zwickau.

Der erste und einzige Sommerwettkampf war am Samstag ein voller Erfolg für die Nachwuchsrodler des ESV Lok Zwickau. Im Duell mit den Sportlern aus Altenberg, Oberwiesenthal, Bautzen, Dresden und Chemnitz setzten sich die Gastgeber auf der Bahn am Westsachsenstadion durch und gewannen den Glück-Auf-Pokal. In der kombinierten Wertung aus Start- und Rodelwettbewerb sammelten die Zwickauer 69 Punkte und lagen damit am Ende zwei Zähler vor den Sportlern vom ESV Lok Chemnitz. Über Siege in ihren Altersklassen freuten sich Adrian Tautenhahn, Lotta und Marlon Berhold sowie Liron Raimer.

Nicht nur aufgrund der Ergebnisse war Regionaltrainer Dany Reinhold mit dem Wettkampf rundum zufrieden: "Trotz des Dauerregens und den schwierigen Bedingungen auf der Bahn gab es keinen Sturz. Man hat gesehen, dass sich das viele Training im Sommer gelohnt hat." Die Zwickauer nutzten die vergangenen Monate zum Beispiel, um viel zum Straßentraining nach Oberwiesenthal zu fahren. Dort gibt es in der Nähe des Grenzübergangs eine lange, ziemlich gerade und immer leicht abfallende Straße. "Sie ist zudem sehr breit. Die Kinder können hier Fahrlage und Lenken sehr gut lernen. Da eine Fahrt 30 bis 40 Sekunden dauert, ist das auch ein gutes Training für die Halsmuskulatur, die beim Rodeln stark beansprucht wird", sagt Dany Reinhold. Da coronabedingt keine Wettkämpfe anstanden, nutzte er die Zeit, um mit seinen Schützlingen intensives Grundlagentraining zu betreiben. "Die Kinder hatten jetzt aber auch richtig Lust auf den Wettkampf. Ab Mitte Oktober geht es dann aufs Eis. Im November sind die ersten Wettbewerbe", so Reinhold, der für die Herbstferien ein straffes Trainingsprogramm plant. (aheb)

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