Tannert startet bei Rallye Finnland

Auf Schotterpisten geht's um Wertungspunkte in der Junioren-Weltmeisterschaft

Jyväskylä.

Julius Tannert aus Lichtentanne und sein österreichischer Beifahrer Jürgen Heigl sind mit ihrem frontgetriebenen Ford Fiesta R2T derzeit in Finnland im Einsatz. "Es ist die verrückteste Rallye des Jahres und sie verlangt maximale Konzentration", charakterisiert der 28-Jährige die PS-Hatz in den Wäldern rund um die Stadt Jyväskylä. "Wir wollen ein starkes Resultat abliefern und uns nach dem Pech der beiden vergangenen Rallyes wieder ins Rennen um eine gute Meisterschaftsplatzierung bringen."

Nach der Zuschauerprüfung Harju am Donnerstagabend sind die Fahrer heute bei insgesamt neun Wertungsprüfungen mehr als zwölf Stunden lang unterwegs. Am Sonnabend steht mit insgesamt 143 WP-Kilometern die längste Etappe auf dem Programm. Als Powerstage wird am Sonntag erstmals die WP Ruuhimäki gefahren, auf der in früheren Jahren der Shakedown stattfand. Die ehemalige 1000-Seen-Rallye ist berühmt für die extrem schnellen Strecken und gespickt mit weiten Sprüngen. "Die zahlreichen Kuppen und blinden Kurven im Vorfeld richtig einzuschätzen, ist extrem schwer", erklärt Tannert. "Man fährt bei der Besichtigung mit maximal 80 km/h über die Wertungsprüfungen und muss erahnen, wie die Kuppe oder Kurve mit dem doppelten Tempo zu fahren ist. Da spielt Erfahrung eine große Rolle."

Für Julius Tannert und Beifahrer Jürgen Heigl ist es der zweite Start beim Klassiker. Bei der Premiere im Vorjahr landeten sie in der Wertung zur Junioren-Weltmeisterschaft auf dem 4. Platz (Gesamt-27.). (tc)

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