Tarsis Bonga begeistert von Gänsehaut-Atmosphäre

Fußball: FSV-Stürmer beim Hallenmasters zum besten Spieler gekürt - Ex-Zwickauer läuft im Jenaer Trikot auf

Zwickau.

Für Tarsis Bonga war das ZEV-Hallenmasters "ein unglaublich schönes Erlebnis. Die Stimmung in der Halle war super. Die Fans haben uns bis ins Finale und zum Sieg getrieben. Das war Gänsehaut-Atmosphäre." Dass er als bester Turnierspieler ausgezeichnet wurde, wollte der Stürmer des Drittligisten FSV Zwickau nicht überbewertet wissen, doch mit den drei erzielten Toren könne er gut leben.

Mit einem Erfolgserlebnis in die Vorbereitung zu starten, das gebe ihm viel Mut und Selbstvertrauen für die Rückrunde. "Ich weiß selbst, dass ich in der Hinrunde Fehler gemacht und zu viele Chancen liegen gelassen habe. Ich werde in den nächsten Wochen alles geben, um mich für mehr Einsatzzeiten in der Liga zu empfehlen", betonte Bonga, der sich auch für seinen 19-jährigen Bruder Isaac freute, der in der NBA seine ersten Punkte für die Los Angeles Lakers markiert hat.

Eine Feier zu seinem 22. Geburtstag am Donnerstag lässt Tarsis Bonga erst einmal ausfallen. "Für mich zählt im Moment nur die optimale Vorbereitung mit der Mannschaft. Wir alle wollen Gas geben, um für Zwickau die 3. Liga zu halten", beteuert der 1,96-Meter-Mann und will seinen Beitrag dazu leisten. Der an der Bande als Zuschauer mitfiebernde Nils Miatke freute sich über die Tore von Tarsis Bonga (3) und Lion Lauberbach (2): "Das sind zwei prima Jungs, die gut zu uns passen und eine enorme Geschwindigkeit ins Spiel bringen. Sie müssen natürlich noch viel lernen, mit solchen Erfolgen fällt das leichter."

Ein gebürtiger Zwickauer hätte den Titel "Bester Turnierspieler" auch verdient gehabt. Maximilian Wolfram war der beste Akteur beim FC Carl Zeiss Jena. Der 21-Jährige wuchs in der Muldestadt als "Maxi" Pfitzner auf und sorgte im Nachwuchsbereich des FSV für Furore. "Meine Eltern haben später geheiratet", erklärt er seinen Namenswechsel. Als 14-Jähriger wechselte er 2011 ins Talentezentrum nach Jena. "Ich habe schöne Erinnerungen an meine Zwickauer Zeit. Ich habe damals auch am Fußballcamp von Matthias Krauß und Hans-Uwe Pilz teilgenommen und dort Anthony Barylla kennengelernt. Seitdem treffen wir uns nur noch, wenn wir mal gegeneinander spielen", sagte Wolfram. Er wohnt und spielt in Jena, kommt aber öfter heim, um seine Eltern zu besuchen. Könnte er sich vorstellen, nochmal das Trikot der "Schwäne" zu tragen? Wolfram betont, dass er sich in Jena sehr wohl fühle. "Man soll aber niemals nie sagen. Im Fußball geht es manchmal sehr schnell, dass man sich auf eine andere Situation einstellen muss. Ich will mit Jena in der 3. Liga bleiben und hoffe das für Zwickau auch." (gd)

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