Trainer hat zwei Siege eingeplant

Beide Volleyball-Damenmannschaften von Lichtenstein haben Heimvorteil. In der Regionalliga steigt das Spitzenspiel.

Regionalliga-Damen: SSV Fortschritt Lichtenstein gegen VC Olympia Dresden II. Bisher konnten die Lichtensteiner Volleyballerinnen ihre Heimspiele souverän gewinnen. Am Samstag wird das schwer, es steht ein Spitzenspiel an. Als Tabellendritte mit 24 Punkten erwarten die Lichtensteinerinnen den Vierten (22 Punkte).

Das Nachwuchsteams des Zweitligisten aus der Elbestadt hat vor allem gut ausgebildete und athletische Spielerinnen im Alter von 16 oder 17 Jahren in seinen Reihen, zu denen auch die ehemalige Lichtensteinerin Pia Helbing gehört. Außerdem gibt es regelmäßig Verstärkung aus der ersten Mannschaft. Das war auch im Hinspiel der Fall. Lichtenstein konnte sein Leistungsvermögen nur bedingt abrufen und verlor mit 1:3. Nur im ersten Satz lief es dabei für Fortschritt rund, danach bestimmten die jungen Dresdnerinnen das Geschehen.

Das soll diesmal nicht passieren, denn Fortschritt will zuhause kein Spiel verlieren. Damit das klappt, sind auch die Zuschauer gefordert. "Die Besucherzahlen könnten durchaus etwas höher sein", sagt Sascha Grieshammer aus der Abteilungsleitung mit Blick auf die mäßige Resonanz von etwa 80 Fans beim 3:0-Heimsieg am vergangenen Samstag gegen Jena. Gegen Dresden hofft er auf eine größere Kulisse im Sportzentrum an der Inneren Zwickauer Straße.

Aufschlag: Samstag um 19 Uhr. Sachsenliga-Damen: SSV Fortschritt Lichtenstein II gegen Motor Mickten, SSV Fortschritt II gegen MH Metallprofi Volley Dippoldiswalde. Auch die Lichtensteiner Reserve braucht Heimsiege, um mit Blick auf die eigenen Ziele in der Spur zu bleiben.

Nach einer mäßigen Hinrunde und einem guten Rückrundenstart mit zwei Siegen in Leipzig und Dresden sind die Fortschritt-Damen mit 16 Punkten auf Rang sechs der Tabelle positioniert. Am Samstag ist der Tabellenfünfte aus Dresden der erste Gegner im Sportzentrum. Die Elbestädterinnen haben 17 Punkte auf dem Konto und gewannen das umkämpfte Hinspiel knapp mit 3:2. Auch gegen den Tabellenvierten Dippoldiswalde ging es trotz des 3:0-Endstandes für die Osterzgeberinnen im Hinspiel eng zu, denn in den ersten beiden Sätzen hieß es jeweils 31:29.

"Ziel ist es, gegen beide Gegner zu gewinnen", sagt Trainer Sascha Grieshammer, der voraussichtlich den kompletten Kader zur Verfügung hat.

Erster Aufschlag: Samstag ab 13 Uhr.

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