Trainer lobt Linksaußen

Zum Auftakt in die neue Bezirksliga-Saison hat Langenhessens Handball-Trainer Jörg Erler Mut geschöpft. Das Unentschieden war ein hartes Stück Arbeit.

Zwickau.

Die Handballerinnen der HSG Langenhessen/Crimmitschau sind mit einem Unentschieden in die Punktspiele der Bezirksliga gestartet. Beim SV Chemie Zwickau spielte die Mannschaft um Kapitän Kristin Stachula 22:22 (10:10). "Gegen die neu formierte Zwickauer Mannschaft war das ein hartes Stück Arbeit, aber nach dem Spielverlauf war die Punkteteilung sicherlich gerecht", sagte HSG-Trainer Jörg Erler, der die Zwickauerinnen bei deren Spiel im Bezirkspokal gegen die zweite Mannschaft der Langenhessenerinnen beobachten konnte. Obwohl in der HSG-Mannschaft im Vergleich zum Pokalspiel Torjägerin Ulrike Heinrich fehlte, hatte Jörg Erler eine klare taktische Marschroute ausgegeben. "Eigentlich wollten wir aus einer sicheren Deckung schnell nach vorn spielen", sagte der Trainer. Allerdings liefen die Langenhessenerinnen immer wieder in die gefährlichen Konter der Zwickauerinnen, die sich schnell eine Drei-Tore-Führung erarbeiten konnten. Erst nach einer Auszeit Mitte der ersten Halbzeit kam das HSG-Spiel so langsam in Schwung. Die Deckung stand sicherer, und im Angriff fielen nach zum Teil sehenswerten Kombinationen die Treffer. Bis zur Pause konnte der Rückstand wettgemacht werden.

"Nach dem Seitenwechsel wollten wir endlich einmal in Führung gehen und Zwickau so unter Druck setzen", hatte Erler seinen Spielerinnen für die zweiten 30 Minuten mit auf den Weg gegeben. Doch die Gastgeberinnen machten dem einen dicken Strich durch die Rechnung, sodass die HSG erneut einem Rückstand hinterherlaufen musste. Während Zwickau mit einfachen Toren aus dem Rückraum punkten konnte, musste sich die HSG die Treffer hart erarbeiten. "Besonders Nadine Schade kam hier über die linke Außenposition immer wieder erfolgreich zum Abschluss", sagte Erler.

Die Schlussphase entwickelte sich zu einem Krimi. Zwickau legte ein Tor vor, die HSG kam aber postwendend zum Ausgleich. In der letzten Minute konnte die Langenhessener Deckung einen Angriff abfangen. Jana Preussler erzielte daraufhin eine 22:21-Führung, die allerdings nicht bis zur Sirene halten sollte. Ein Zwickauer Freiwurf brachte noch den Ausgleich für die Gastgeberinnen.

"Nach dieser Leistung denke ich, dass wir auch in dieser Saison wieder im oberen Drittel der Liga mitspielen können", sagte Erler nicht unzufrieden. Zum ersten Heimspiel empfängt die HSG am Sonntag um 15 Uhr im Koberbachcentrum Aufsteiger HSG Muldental.

HSG: Berschick, Kolbe; Preussler (2), Zill (4), Stachula (2), Fritsch (1), Sander (3), Hunger, König (2), Schade (8), Vogel.

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