Trainer tüftelt an Taktik der Rollis

Bei einem Sieg am Samstag könnten die Zwickauer Rollstuhlbasketballer den Verbleib in der Bundesliga perfekt machen. Doch der Gegner hat es in sich.

Mosel.

Der BSC Rollers Zwickau steht am Samstag, 16 Uhr vor seinem zweiten Spiel der Abstiegsrunde, den sogenannten Play-downs. Dabei treffen die Zwickauer mit den Rhine River Rhinos aus Wiesbaden auf den wohl härtesten Gegner der Play-downs. Durch ihren Sieg in der Vorwoche gegen den bereits feststehenden Absteiger RBC Köln 99ers haben sich die Rollers eine komfortable Ausgangssituation für die restlichen Play-down-Partien geschaffen. Mit einem erneuten Erfolg am Samstag wäre der Klassenerhalt bereits vier Spiele vor Abschluss eine sichere Sache. "Wir wollen gewinnen. Das ist ganz klar. Die ganze Mannschaft ist voll fokussiert und will unbedingt diesen Klassenerhalt", sagt BSC-Trainer Marco Förster.

Dass die Rhine River Rhinos ein nicht zu unterschätzender Gegner sind, haben die beiden Duelle in der jüngst abgelaufenen Hauptrunden-Saison bewiesen. Da konnte der BSC zwar auswärts in Wiesbaden mit 73:59 gewinnen. Allerdings liegt das schon gut fünf Monate zurück. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden konnten die Rhinos in Mosel mit 66:59 für sich entscheiden. "Da beide Mannschaften je ein Spiel gewonnen haben, ist das auch ein Prestigeduell", so Förster. Vor allem die Größe der Hessen stellte den BSC im Januar vor schier unlösbare Aufgaben. "Die letzte Niederlage hat mir gar nicht geschmeckt. Das wollen wir auf jeden Fall wieder gut machen. Dafür werde ich eine andere taktische Marschroute als beim letzten Spiel wählen", so Förster.

Personell können die Rollers aus dem Vollen schöpfen. Frank Oehme, der auch schon gegen Köln eine halbe Stunde lang auf dem Feld stand, wird auch gegen die Rhinos aus Wiesbaden wieder ein wichtiger Bestandteil des Teams sein. "Frank ist wieder voll belastbar. Das ist wichtig. Ich habe ihn für das Spiel am Samstag fest eingeplant", so Förster.

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