Trio vor Rückkehr ins FSV-Team

Beim Zwickauer Fußball-Drittligisten haben sich zuletzt sechs Spieler mit Verletzungen herumgeplagt. Bei drei von ihnen ist der Verein fürs Heimspiel am Samstag aber optimistisch.

Zwickau.

Beim FSV Zwickau stehen Marcus Godinho, Maurice Hehne und Ali Odabas vor dem Heimspiel am Samstag, 14 Uhr gegen den KFC Uerdingen vor der Rückkehr in den Kader. Das hat FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth am Dienstag angekündigt. "Wir müssen sehen, wie sie unter der Woche die Belastung im Training wegstecken. Aber wir sind optimistisch, dass sie am Wochenende wieder einsatzfähig sind", sagte der 32-Jährige.

Marcus Godinho hatte sich vor zweieinhalb Wochen im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern die Mittelhand gebrochen. Der 22-jährige kanadische Nationalspieler trägt jetzt im Training eine Schiene. "Da müssen wir mal abwarten, wie es für ihn von der Bewegung und vom Schmerz her geht", sagte Zwickaus Sportdirektor. Bei Ali Odabas (25) hatte der Trainer aufgrund muskulärer Probleme von einem Einsatz im Testspiel am vorigen Donnerstag gegen Jahn Regensburg abgesehen.

Nach dem freien Wochenende ist beim FSV auch Maurice Hehne wieder ins Training eingestiegen, der beim 2:0-Sieg der Zwickauer in Würzburg schon in der ersten Halbzeit verletzt vom Platz musste. Bei ihm hat sich der Verdacht auf einen Muskelfaserriss nicht bestätigt. Der 22-Jährige stand bisher in sechs von sieben Spielen in der Start-Elf.

Auch wenn die Zwickauer jetzt also mit 18 Feldspielern die Vorbereitung fürs Uerdingen-Spiel in Angriff genommen haben, bleiben Sorgenfalten. Denn bei drei Kickern ist aktuell nicht abzusehen, wann sie dem FSV im Kampf um Drittliga-Punkte wieder zur Verfügung stehen. Bei Sascha Härtel, der sich im Test gegen Jahn Regensburg einen Bruch des Sprunggelenks zugezogen hatte, geht der Verein von einem halben Jahr Pause aus. Toni Wachsmuth hat den Pechvogel am Dienstag besucht: "Die OP ist gut verlaufen. Er kann voraussichtlich Ende der Woche das Krankenhaus verlassen und wird dann mit ersten Reha-Maßnahmen beginnen."

Von den Langzeitverletzten ist dem Vernehmen nach am ehesten mit der Rückkehr von Nils Miatke zu rechnen. Der 29-jährige Stammspieler hatte sich beim Spiel in Duisburg einen Muskelbündelriss zugezogen. Bei ihm wird sich in den nächsten Tagen bei einem Kontroll-MRT zeigen, wann er wieder ins Training einsteigen kann. "Wir hoffen, dass er uns im Oktober wieder zur Verfügung steht", sagte der FSV-Sportdirektor. Geduld ist auch weiterhin bei Mike Könnecke gefragt, der nach seiner Fußverletzung aus dem Trainingslager zumindest ein leichtes Reha-Programm absolviert.

Obwohl der FSV mit einem kleinen Kader in die Saison gestartet ist, will sich die sportliche Leitung genau überlegen, ob sie aufgrund der Verletztenmisere noch einen Spieler dazu holen will. In Frage kommen nur Kicker, die aktuell vereinslos sind. "Wir werden nur jemanden verpflichten, wenn es zu 100 Prozent passt. Und das hängt von vielen Faktoren ab", so Toni Wachsmuth.

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