VfB Empor ist doppelt gewarnt

Am 18. Spieltag der Fußball-Landesklasse kommt Spitzenreiter Glauchau gegen Oelsnitz auf den Prüfstand. Doch auch für die drei anderen Teams aus der Region geht es um wichtige Punkte.

Glauchau.

Wenn Lutz Wienhold vor dem Heimspiel des Spitzenreiters VfB Empor Glauchau am Sonntag, 15 Uhr gegen den Tabellensechsten Merkur Oelsnitz vor dem Gegner warnt, ist das nicht nur die übliche Floskel. Denn der Glauchauer Trainer sieht gleich mehrere Gründe, das Landesklasse-Duell mit den Vogtländern ernst zu nehmen. Einer davon ist das Hinspiel, obwohl sein Team damals 3:1 gewann. "Wir dürfen uns nicht von unserem Sieg im Herbst blenden lassen, denn da haben bei Oelsnitz mehrere Leute gefehlt", sagt Wienhold.

Wie gut die Oelsnitzer spielen, wenn alle Mann an Bord sind, haben sie in der Vorwoche beim 2:1-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten aus Marienberg gezeigt. Lutz Wienhold hat sich davon einen Tag nach dem 1:1 seiner Elf bei Fortuna Chemnitz selbst ein Bild gemacht. "Ich habe eine engagierte und kämpferisch starke Oelsnitzer Mannschaft mit einem sehr guten Angriff gesehen", berichtet der VfB-Trainer. Nicht umsonst hat Merkur in der Staffel bisher die meisten Tore (46) erzielt.

Von seiner Mannschaft erwartet Lutz Wienhold am Sonntag in der Abwehr eine ähnliche Leistung wie in der zweiten Halbzeit in Chemnitz und eine Steigerung in der Offensive. "Die bisherigen Spiele in diesem Jahr waren ordentlich, aber wir können es noch besser", sagt der Trainer, der vorerst auf Chris Jäger (Schulterverletzung) verzichten muss. Zudem steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Marvin Thiele, der in Chemnitz verletzt raus musste.

Der Oberlungwitzer SV hat in der Vorwoche mit dem wichtigen Sieg in Lichtenstein den Mittelfeldplatz gefestigt und ist mit 24 Punkten Achter. Das ist wichtig, denn die Rückrunde beschert dem Team aufgrund von Spielplanänderungen in der Hinserie vor allem Auswärtsspiele. Nur vier Heimauftritte gibt es noch. Der erste steigt am Sonntag, 15 Uhr, auf dem Platz an der Erlbacher Straße gegen den Tabellendritten Germania Chemnitz (32), der in der Rückrunde bisher zweimal verloren hat. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 2:2.

Heimrecht genießt am Sonntag mit dem Meeraner SV ein weiteres Team aus der Region. Nach dem Ausfall des Auswärtsspiels in Klaffenbach erwartet der Tabellenzehnte, für den bisher 23 Punkte zu Buche stehen, den auf Platz 13 stehenden Aufsteiger VfB Mühltroff und will seine Serie von drei Liga-Siegen in Folge ausbauen. Die Gäste haben aus den beiden Spielen seit der Winterpause einen Punkt geholt und das Hinspiel 3:2 gewonnen.

Die Kicker von Fortschritt Lichtenstein wissen nach dem Spielausfall bei Ifa Chemnitz und dem 1:3 nach 1:0-Führung gegen Oberlungwitz noch nicht richtig, wo sie leistungsmäßig genau stehen. Als Elfter mit 22 Punkten haben sie nach wie vor ein Polster auf die Abstiegsränge, doch Trainer Mirko Ullmann warnt. "Es folgen schwere Spiele, da müssen wir aufpassen, dass wir nicht unten reinrutschen", sagte Ullmann nach der Heimniederlage, bei der er auch die Leidenschaft im Team zeitweise vermisste. Am Sonntag spielt Lichtenstein beim direkten Verfolger Reichenbacher FC (20 Punkte).


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