VfB Empor muss zum Tabellenzweiten

In der Fußball-Landesliga hat Glauchau keine leichte Aufgabe. Der VfL 05 kann mit fremder Hilfe die Meisterschaft klar machen.

FC 1910 Lößnitz gegen VfB Empor Glauchau. Nach der 0:3-Pleite am vergangenen Wochenende in Pirna hat VfB-Empor-Trainer Christian Pafel die Fehler mit seiner Mannschaft ausgewertet. Öffentlich geht Pafel nicht ins Detail, sagt nur, dass es eine schlechte Leistung der kompletten Mannschaft war - und dass die gemachten Fehler im Spiel in Lößnitz "zwingend abgestellt werden" müssen. Von den Spielern fordert er, dass sowohl die Einstellung zum Gegner als auch die Umsetzung taktischer Vorgaben deutlich verbessert werden müssen.

Pafel ist aber überzeugt, dass für die Glauchauer beim FC 1910 vieles möglich ist, wenn sie eine geschlossene Mannschaftsleistung ablie- fern - der VfB Empor steht derzeit auf Tabellenplatz 12, die Lößnitzer sind immerhin Zweiter. Personell wird das aber nicht ganz einfach, denn immerhin fehlen gleich acht mögliche Spieler. Nach einer Sperre allerdings wieder im Team ist Robin Hölzel. Fakt ist: "Jeder weiß, um was es geht. Trotzdem muss man Ruhe bewahren", sagt der Trainer.

Anstoß: morgen um 15 Uhr VfL 05 Hohenstein-Ernstthal gegen VfB Zwenkau. Vier Spiele stehen für den VfL 05 noch aus, und es scheint nur noch eine Formsache zu sein, die Meisterschaft perfekt zu machen. Denn mit 53 Zählern haben die Hohenstein-Ernstthaler einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolger FC Lößnitz (44) und FC Grimma (43). Um sicher zu gehen, wären noch vier Punkt aus vier Spielen nötig, aber es kann auch sein, dass die Meisterschaft schon nach dem morgigen Spiel perfekt ist. Denn wenn der VfL gegen Zwenkau gewinnt und Lößnitz gegen Glauchau patzt, wäre die Entscheidung gefallen. Weil davon aber nicht auszugehen ist, sind noch keine Festlichkeiten geplant. "Unser Saisonabschluss wird am 2. Juni gefeiert. Mal sehen, was es dann für Ehrungen gibt", sagt Vereinschef Heiko Fröhlich, der am Samstag nicht bei dem Spiel dabei sein wird. Denn es steht auch noch die Saisonabschlusstour des Futsalteams auf dem Programm, das zu zwei Spielen nach Polen reist.

Die Freiluft-Landesliga-Mannschaft hat mit Zwenkau noch eine Rechnung offen. Denn im vergangenen Herbst wurde das Hinspiel beim damaligen Tabellenletzten mit 1:4 verloren. So einen Ausrutscher will sich der VfL, der mit 60 Toren den besten Angriff hat und neben der Tabelle auch die Fairplay-Wertung anführt, nicht nochmal leisten. Der Kader ist gut besetzt. Nur Michael Neubert kann wahrscheinlich nach seiner Sprunggelenksverletzung noch nicht dabei sein. Gespielt wird auf dem Kunstrasen am Schützenhaus, da der VfL entschieden hat, in dieser Saison nicht nochmal ins Stadion auf dem Pfaffenberg zu wechseln.

Anstoß: morgen um 15 Uhr

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...