VfB Empor rüstet Kader auf

Vom Aufsteiger zum Absteiger: Zwei Kicker aus Waldenburg haben sich für den Wechsel nach Glauchau entschieden.

Glauchau/Waldenburg.

Diese Transfers sorgen für Freude beim Landesklassevertreter VfB Empor Glauchau und für Enttäuschung beim Kreisoberligisten SV Waldenburg: Christian Schade und Maximilian Hennig verlassen den Verein aus der Töpferstadt. Die beiden Offensivkräfte schossen mit elf Treffern (Schade) und mit acht Toren (Hennig) die Mannschaft aus Waldenburg von der Kreisliga in die Kreisoberliga. In der Sommerpause entschied sich das Duo für den Wechsel zum VfB Empor.

"Die Chance, sich noch einmal höherklassig beweisen zu können, reizt mich", sagt Christian Schade. Der 28-Jährige, der aus dem Nachwuchs des SV Waldenburg stammt, trainiert seit voriger Woche mit seinen neuen Teamkollegen im Sportpark in Glauchau. "Das ist eine intakte Truppe. Man merkt, dass der harte Kern schon lange zusammenspielt", sagt Christian Schade, der sich beim VfB Empor einen Stammplatz erkämpfen will. Bei der Frage nach dem Ziel für die Mannschaft aus Glauchau hält sich der Offensivmann noch bedeckt. "Dafür ist es zu früh, ich kann die Stärke der Landesklasse nicht bewerten", sagt Schade.

Maximilian Hennig, der flexibel in der Sturmmitte und auf den Außenbahnen im Mittelfeld eingesetzt werden kann, will sich "einen Platz im engeren Kader erkämpfen und einen Teil zum Erfolg der Mannschaft beitragen." Der 27-Jährige berichtet, dass mit Jens Haprich der Co-Trainer des VfB Empor den Kontakt hergestellt habe. Haprich war bis Sommer 2018 in Waldenburg tätig, wechselte dann nach Glauchau.

Nun folgen ihm zwei Leistungsträger. Die Information, dass Christian Schade und Maximilian Hennig ausgerechnet nach dem Aufstieg ihre Sachen packen, war für René Estler nach eigenen Worten ein Schock. "Sie hinterlassen große Lücken, die wir nur als Einheit schließen können", sagt der Trainer des SV Waldenburg.

Eine andere Aufgabe kommt dagegen auf Lutz Wienhold, der nun als Coach für den VfB Empor Glauchau verantwortlich ist, zu. Er muss - neben Schade und Hennig - noch weitere neue Akteure integrieren. Verteidiger Clemens Prasser kommt von der SV Olbernhau, die in der vorigen Saison noch mit dem VfB Empor Glauchau in der Sachsenliga gespielt hat. Der 20-Jährige stammt aus der Nachwuchsabteilung des Chemnitzer FC. Karl Unger, der ebenfalls 20 Jahre alt ist, lernte das Fußball-ABC im Nachwuchsbereich von RB Leipzig, Chemnitzer FC und FSV Zwickau. Er hatte bereits in der alten Saison teilweise in Glauchau trainiert.

"Er wird uns durch seine Flexibilität und seine technischen Fähigkeiten weiterbringen", sagt Vorstandsmitglied Patrick Jahn. Trotz der personellen Verstärkung gestaltet sich die Vorbereitung beim VfB Empor momentan schwierig. Die Verantwortlichen mussten das am Samstag geplante Testspiel gegen den VFC Plauen absagen. Zuvor war bereits die am Mittwoch in Thurm geplante Partie ausgefallen. "Durch Urlaubs- und Prüfungszeit stehen viele Stammspieler nicht zur Verfügung", sagt Patrick Jahn.

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