VfB Empor setzt Ausrufezeichen

Im Spitzenspiel der Fußball-Landesklasse haben die Glauchauer einen souveränen 4:0-Erfolg gegen zu passive Chemnitzer erzielt. Dabei stach ein Duo im Zusammenspiel heraus.

Glauchau.

Die Fußballer des VfB Empor Glauchau treiben auch nach dem zehnten Spieltag der Landesklasse weiter auf der Erfolgswelle. Im Duell Erster gegen Zweiter setzten sich die Westsachsen am Sonntag gegen den BSC Rapid Chemnitz mit 4:0 durch und verteidigten mit jetzt 25 Punkten ihre Spitzenposition in der West-Staffel. "Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. In der Defensive haben wir wenig zugelassen und nach vorn hatten wir viele Möglichkeiten. Aus meiner Sicht war es auch in der Höhe verdient", lautet das Fazit der Glauchauer Trainers Lutz Wienhold.

Von Beginn an wirkte der VfB im Spitzenspiel konzentrierter und setzte die taktischen Vorgaben des Trainers um. Richtig gefährlich wurde es zunächst vor dem Gäste-Tor jedoch noch nicht. So fiel das 1:0 für die Hausherren in der 19. Minute auch mehr oder weniger aus dem Nichts. Ein langer Ball wurde von Christian Jäger per Kopf auf den durchstartenden Marvin Thiele weiter geleitet, der dem Gäste-Schlussmann Toni Wolf keine Chance ließ. Die Gäste sahen den langen Ball hinter die Vierer-Abwehrkette der Glauchauer als probates Mittel, meist jedoch ohne Erfolg.

Die Glauchauer hatten nach dem 1:0 zunehmend mehr Spielanteile. Die 151 Zuschauer im Sportpark an der Meeraner Straße mussten sich jedoch bis in die 38. Minute gedulden, bis Thiele nach einem schnellen Konter und einem cleveren Pass von Jäger sein zweites Tor folgen ließ. Ein lupenreiner Hattrick wurde ihm nur vier Minuten später durch die Fahne des Assistenten verwehrt.

Erst zehn Minuten nach der Halbzeit ließ der Stürmer des VfB die Torhymne erneut aufspielen. Nach der Balleroberung auf der rechten Außenbahn von Jäger, der die Assists für alle drei Tore von Thiele beisteuerte, folgte eine maßgeschneiderte Flanke auf den Kopf der Nummer 14 des VfB Empor. "Wir wollten nach der Halbzeit nicht leichtsinnig werden und defensiv weiter gut stehen. Dazu wollten wir mit mehren Leuten die Konter fahren und das dritte Tor machen und das ist dann auch aufgegangen", sagt Wienhold.

Der Rückkehrer und beste Torjäger der Glauchauer, Toby Ammon, durfte nach seiner Einwechslung und einer schönen Vorarbeit vom ebenfalls zurückkehrenden Jenni Marquardt sein sechstes Saisontor und die damit verbundene 4:0-Vorentscheidung feiern. "Das hatte rein taktische Gründe und war auch so mit Toby besprochen. Wir sind davon ausgegangen, dass es bis in die Schlussminuten eng wird. Da wollte ich noch jemand von der Bank bringen, der uns den Sieg sichert", begründet Lutz Wienhold die Entscheidung.

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