VfB Empor steigt ab

Fußball-Sachsenliga: Auch Schutznorm hilft nicht weiter

Glauchau.

Die Hoffnung hat sich zerschlagen. Neben der SV Olbernhau, die sich freiwillig zurückzieht, werden drei weitere Mannschaften aus der Fußball-Sachsenliga absteigen, wie Staffelleiter Klaus-Jürgen Berger jetzt bestätigte. Für den VfB Empor Glauchau ist der Klassenerhalt damit zwei Spieltage vor Saisonende nicht mehr möglich. Der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt neun Punkte.

Der VfB Empor war hingegen davon ausgegangen, dass aufgrund einer in der Auf- und Abstiegsregelung des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) verankerten Schutznorm neben Olbernhau nur zwei Teams die Liga verlassen müssten. Ursprünglich sahen die Regelungen des SFV auch nur drei Absteiger in der Saison 2018/19 vor. Durch den Rückzug des Regionalligisten Budissa Bautzen in die Sachsenliga erhöht sich die Zahl nun jedoch auf vier. Erst danach käme die Schutznorm zur Anwendung. Falls auch der VfL05 Hohenstein-Ernstthal aus der Oberliga absteigen muss, würde dies dann keinen weiteren Absteiger aus der Sachsenliga nach sich ziehen. Stattdessen würde die Liga in der Saison 2019/20 von 16 auf 17Mannschaften aufgestockt werden.

"Auch wenn es so wäre, ändert sich für uns nichts und wir bekommen keine schlaflosen Nächte", sagt Patrick Jahn, Vorstandsmitglied beim VfB Empor. Selbst bei nur drei Absteigern wäre der Klassenerhalt unwahrscheinlich gewesen. Zum letzten Heimspiel der Saison empfängt Glauchau am Samstag Mittweida. (ewer)

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