VfB Empor verliert das Kellerduell

Fußball-Landesliga: 3:6 nach 3:2 gegen Taucha

Glauchau.

Die Fußballer des VfB Empor Glauchau haben am Sonntag das Kellerduell der Landesliga gegen die SG Taucha 3:6 (1:1) verloren. Dabei nahmen die Gäste die Punkte mit nach Hause, da Glauchau in der Schlussviertelstunde mit den Kräften am Ende war. Für den weiter auf dem letzten Platz liegenden VfB Empor fiel die Niederlage dennoch zu hoch aus. Taucha kletterte auf den zwölften Platz, ist aber auch noch nicht gerettet, da die sechs gewonnen Punkte gegen Olbernhau noch abgezogen werden.

Auf dem Kunstrasenplatz waren beide Teams ordentlich in die Partie gekommen. Der Gastgeber zeigte, dass er sich noch nicht abgeschrieben hat und besaß nach zehn Minuten die erste Chance. Die Gäste machten es nach 19 Minuten besser und gingen durch einen Sonntagsschuss in Führung. Der Glauchauer Torwart Tom Seyfarth war zwar noch dran, konnte aber den Einschlag nicht verhindern. Fast im Gegenzug fiel der Ausgleich: Willy Schad wurde schön in Szene gesetzt. Sein Schlenzer über den Torwart, landete, leicht abgefälscht, im Tauchaer Tor (22.). Bis zur Halbzeit waren die Gäste die deutlich aktivere Mannschaft, konnten aber kein Kapital daraus schlagen.

Nach der Pause gab es die kalte Dusche für Glauchau. Nach einem unnötigen Freistoß vor dem Strafraum traf Dietze direkt, wobei der Glauchauer Torwart nicht gut aussah (48.). Danach sammelte sich der VfB Empor und drehte die Partie innerhalb von sieben Minuten. Erst markierte Schad den Ausgleich aus dem Gewühl heraus (63.), wenig später erzielte A-Junior Nick Reumann die Glauchauer Führung (70.). Die Gäste waren bedient, doch bei Glauchau musste Vorlagengeber Jenni Marquardt ersetzt werden. Ab diesem Zeitpunkt lief beim Gastgeber nichts mehr zusammen. Die Tauchaer bestraften dies mit vier Toren in der letzten Viertelstunde. Den Ausgleich musste man nach 78 Minuten schlucken. Danach zeigte der eingewechselte Stürmer Al Arabi sein Können und traf doppelt (80./ 83.). Den Schlusspunkt setzte Paul Lehmann in der Nachspielzeit. (luhi)

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