VfL-Trainer hofft auf eine Trotzreaktion

Fußball: Oberligist spielt am Samstag in Plauen

Hohenstein-Ernstthal.

Nach den ersten beiden Spielen in der neuen Oberligasaison weiß beim VfL 05 Hohenstein-Ernstthal keiner so richtig, wo die Mannschaft steht. Dem 1:0-Erfolg in Krieschow, wo die Mannschaft 90 Minuten mit viel Leidenschaft und Disziplin spielte, folgte der schwache Heimauftakt mit der 1:3-Niederlage gegen Merseburg in der Vorwoche. Zwischendurch gab es unterschiedliche Testspielleistungen gegen Bischofswerda (2:2) und Großenhain (0:3). "Diese Schwankungen wird es wahrscheinlich auch weiterhin geben. Man darf ja nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben", sagt Vereinschef Heiko Fröhlich.

Trainer Steve Dieske und das Team haben die Niederlage ausgewertet und abgehakt. "Jeder Spieler weiß, dass er deutlich mehr im Kopf und im physischen Bereich liefern muss, um in der Oberliga Punkte einzufahren", sagt Dieske. Er hofft, dass es am Samstag im Spiel beim VFC Plauen eine Trotzreaktion gibt. Fehlen werden dabei allerdings Maik Georgi und Kamil Popowicz. Während bei Georgi laut Heiko Fröhlich schon weitgehend klar ist, dass er kommende Woche wieder einsteigen kann, gibt es bei Neuzugang Popowicz aufgrund einer Kahnbeinverletzung aus dem Merseburg-Spiel noch Fragezeichen.

Personelle Sorgen hatte zuletzt auch der VFC Plauen, der sich seit Jahren mit finanziellen Problemen herumplagt und die ersten Saisonspiele mit einem kleinen Kader angegangen ist. Die ersten beiden Spiele gegen Rudolstadt (0:4) und in Eilenburg (1:4) wurden klar verloren. In der vergangenen Saison kassierte der VfL im Vogtland eine 1:6-Pleite, das Heimspiel endete 0:0. (mpf)

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