Von einfacher Runde bis Abbruch noch alles möglich

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Fußball: Beim Sächsischen Verband gibt es drei mögliche Szenarien für die Fortführung der Punktspiele 2020/21

Glauchau/Zwickau.

Der Sächsische Fußballverband (SFV) wird in der kommenden Woche mit den Vereinen der Sachsenliga und Landesklasse über den weiteren Saisonverlauf in einer Videokonferenz beraten. In einer Vorlage, die den Klubs vom SFV zugestellt wurde, ist bereits ein Saisonende spätestens zum 30. Juni 2021 festgelegt.

"Im vergangenen Jahr hatten wir aufgrund der pandemischen Lage die Option, die Saison noch zu verlängern. Darum hat das Sachsenpokalfinale auch erst im August stattgefunden", sagt der Vorsitzende des Spielausschusses beim SFV, Volkmar Beier. Diesmal soll der sächsische Pokalsieger bereits im Juni feststehen. "Wir wollen den Pokal auf jeden Fall ausspielen", so Beier.

Für die Sachsenliga und die Landesklasse-Staffeln hat der Verband den Teams drei Szenarien mitgeteilt, wie die Saison weitergehen könnte. "Wir gehen dabei von einer einfachen Hinrunde aus", sagt Beier. Szenario 1 besagt, dass die Ligen spätestens ab Mitte März zu Ende gespielt sowie Auf- und Absteiger gewertet werden. Da der SFV seinen Vereinen aber eine vierwöchige Trainingszeit ermöglichen will, erscheint diese Variante unwahrscheinlich.

Szenario 2 geht von einem (zu) späten Restart der Ligen im Frühjahr aus, sodass selbst eine einfache Hinrunde nicht zu schaffen wäre. In diesem Fall sind aus Sicht des Spielausschusses sportliche Wertungen allerdings nicht möglich, und damit Auf- und Abstiege nicht durchsetzbar. "Lediglich ein Aufsteiger zur Oberliga könnte in einem zu regelnden Modus ermittelt werden."

Die dritte Variante würde großen Diskussionsbedarf mit sich bringen. "Bei diesem Szenario kann die Sachsenliga nicht zu Ende geführt werden, die Landesklasse hingegen schon", sagt der Funktionär. "Dann müssten wir überlegen und mit den Vereinen sowie Kreisverbänden diskutieren." Mit den Kreisverbänden tagt der SFV bereits am Samstag. Am Montag und Dienstag folgen die Gespräche mit den Sachsenliga- und Landesklasse-Vereinen. Eines steht bereits fest: "Sollten wir kurz nach Ostern nicht wieder mit dem Spielzeit starten dürfen, droht der Saison der Abbruch", sagt Beier.

Westsachsen ist in der Landesliga mit dem VfB Empor Glauchau und in der Landesklasse mit Fortschritt Lichtenstein, dem Meeraner SV, dem SV Oberlungwitz, Lok Zwickau und Reinsdorf-Vielau vertreten. (rosd)

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