Vor dem Derby ist nur ein Team in Form

Handball-Bezirksliga: Fraureuth kann Abstand zu Abstiegsplätzen vergrößern - Werdau weiter Schlusslicht

Fraureuth/Werdau.

Bevor sie am kommenden Samstag direkt aufeinandertreffen, haben die Bezirksliga-Handballer des HC Fraureuth und von Sachsen Werdau am Wochenende unterschiedliche Gemütslagen durchlebt. Mit einem 33:25 (17:12)-Sieg gegen Grün-Weiß Niederwiesa vergrößerten die Fraureuther ihren Vorsprung vor den Abstiegsrängen auf sieben Zähler. Die Generalprobe der Werdauer ging dagegen schief. Im Duell Letzter gegen Vorletzter konnten sie die rote Laterne nicht abgeben und verloren gegen die USG Chemnitz mit 30:35 (13;19).

Die Fraureuther ließen in der Erich-Glowatzky-Halle von Beginn an keinen Zweifel an ihrem achten Saisonsieg aufkommen. Im Gegensatz zur Pokalniederlage in der Vorwoche gegen die MSG Freiberg/Weißenborn verteidigte der HC etwas abwartender, während sich der Angriff mit mehr Schwung zum Tor präsentierte. In Hälfte 1 zogen die Hausherren schnell mit neun Treffer Vorsprung davon (14:5/21. Minute). Doch die Gäste stellten auf zwei Kreisläufer um und bereiteten den Gastgebern damit Probleme. Der Halbzeitstand von 17:12 aus Sicht der Hausherren war dennoch komfortabel.

Auch nach der Pause änderte sich das Geschehen nicht wesentlich. Nach einer roten Karte gegen Niederwiesa schraubte Fraureuth das Ergebnis - auch dank eines gut aufgelegten Torhüters Tom Albert - in die Höhe. Treffsicherster Akteur der Gastgeber war Albert Finkenwirth mit sieben Toren.

Sachsen Werdau verschlief hingegen den Start in das Kellerduell gegen Chemnitz. Nach siebeneinhalb Minuten lagen die Werdauer bereits mit 0:4 zurück. Von diesem Fehlstart konnte sich das Schlusslicht nicht mehr erholen. Der Rückstand auf die Gäste betrug danach zu jeder Zeit mindestens drei Treffer. Mit 7:27 Punkten ist das rettende Ufer bereits vier Zähler entfernt. Bester Torschütze der Gastgeber war Christopher Franz mit sieben Toren. (jgü/ewer)

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