Vorbildliche Abwehrarbeit gibt Ausschlag

Handball: BSV Sachsen erkämpft Sieg in Bremen

Bremen.

Neue Besen kehren gut. In Fall der Zwickauer Handballerinnen scheint das Sprichwort zu stimmen. Mit dem 28:20 (15:10)-Sieg bei Werder Bremen hat der Trainerwechsel beim Zweitligisten die erhoffte befreiende Wirkung gezeigt.

"Es ist von Beginn an gut gelaufen, während beim Gegner zunächst wenig geklappt hat", berichtet Corina Cupcea. Werder fand in der Anfangsphase überhaupt nicht ins Spiel und leistete sich viele einfache Fehler, die Zwickau gnadenlos ausnutzte. Zwar kam der Gastgeber später besser ins Spiel und arbeitete sich beim 5:6 (16.) bis auf einen Treffer heran, doch der BSV ließ keinen Ausgleich zu, sondern baute seinen Vorsprung wieder aus. Die Sachsen hatten offenbar an den richtigen Stellschrauben gedreht. "Wir haben die ganze Woche am Abwehrverhalten gearbeitet", verrät die Interimstrainerin. Das Hauptmanko bei den Spielen zuvor war ja die Defensive. Zwickau hat die meisten Gegentore der Liga kassiert. "Wenn wir eine Chance haben wollten, mussten wir hinten erstmal sicher stehen. Die 6:0-Abwehr ist für uns die beste Variante. Die Mädels haben gezeigt, dass sie nicht vergessen haben, wie es funktioniert", freut sich Cupcea. Mit einer furiosen 5:0-Trefferserie enteilte der Gast nach Wiederbeginn vorentscheidend auf 20:11 (36.). Damit waren die Weichen auf Sieg gestellt. Über das Ende der Negativserie freute sich besonders das Geburtstagskind zwischen den Pfosten: Torhüterin Charley Zenner, die am Sonnabend ihren "19." feierte. (tc)

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