Vorjahresfinalisten streichen in der ersten Runde die Segel

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Die 16 Partien zum Auftakt des Kreispokals haben am Sonntag insgesamt 1180 Zuschauer auf die Fußballplätze der Region gelockt. Und die erlebten einige Kuriositäten.

Glauchau/Zwickau.

Die erste von sechs Runden im Pokalwettbewerb des Kreisverbandes Fußball Zwickau (KVFZ) ist Geschichte - ebenso wie eine mögliche Titelverteidigung des FSV Limbach-Oberfrohna. "Freie Presse" fasst die wichtigsten Ereignisse vom Sonntag zusammen.

Die Finalisten-Bezwinger: Im Endspiel am 25. Juni spielten der FSV Limbach-Oberfrohna und der TV Oberfrohna den Kreispokalsieger 2021/ 22 in einem Stadtderby unter sich aus. Beide Teams wurden am Sonntag in Runde 1 aus dem Wettbewerb gekegelt. Zunächst traf es den TV, den der SV Lok Glauchau/Niederlungwitz zu Hause mit 3:2 (0:1) besiegte. Dabei gelang Oberfrohna mit dem Führungstreffer in der achten Minute ein Blitzstart. "Das war eine kleine Schlafeinlage von uns. Wir wussten aber, dass unsere Chancen kommen, wenn wir Geduld haben", sagt der Lok-Vereinsvorsitzende Eric Hofmann. Markus Benker (72.) und Nico Richter (80.) drehten das Spiel. Doch als Chris Müller in der 90. Minute einen Freistoß zum 2:2 verwandelte, "haben sich unsere Fans und Spieler alle auf die Verlängerung eingestellt", so Hofmann. Aber Niederlungwitz hatte noch einen Pfeil im Köcher. Philipp Keller wurde mit einem schönen Pass auf die Reise geschickt und vollendete in der Nachspielzeit frei vor Oberfrohnas Torwart Kevin Claus zum Siegtreffer.

Etwas später erwischte es den amtierenden Pokalsieger FSV, der sich bei der SG Schönfels nach einem Platzverweis in der 64. Minute in Unterzahl in die Verlängerung retten konnte. Selbst den 1:0-Führungstreffer von Andre Zimmermann (99.) konnte der FSV durch Admir Mehmedovic (116.) egalisieren. Doch Eric Stöltzner (119.) ließ Schönfels noch vor einem möglichen Elfmeterschießen jubeln.

Die meisten Zuschauer: Am Ende zog die SSV St. Egidien zweimal den Kürzeren. Bei der Zuschauerzahl unterlag die SSV mit 175 Fans der SpG VSG WS Fraureuth-Ruppertsgrün/ Steinpleiser SV (180) nur knapp. Auf dem Feld war die 0:6-Niederlage gegen die SSV Fortschritt Lichtenstein dagegen deutlich. Dafür bekam St. Egidien aber etwas anderes zu sehen, nämlich...

Der Torschütze vom Dienst: Vier Stück schenkte Tom Ebersbach (Fortschritt Lichtenstein) der SSV St. Egidien ein. Das erste Pflichtspiel des 21-Jährigen für Fortschritt, der vergangene Saison beim Reichenbacher FC unter Vertrag stand, hätte nicht besser laufen können. Zwischen der 26. und der 41. Minute erzielte er einen lupenreinen Hattrick. Reichlich Zielwasser hatten auch Patrick Traczuk (Ebersbrunner SV) und Thomas Unger (Fraureuth-R./SSV) getrunken, die jeweils dreimal trafen. Unger glänzte dabei als sicherer Elfmeterschütze, da er alle seine Treffer vom Punkt erzielte.

Der farbenfrohe Auftakt: In 16 Partien verteilten die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter insgesamt acht Platzverweise. Zweimal griff Vin Reinert bei der Partie SV Planitz gegen VfB Empor Glauchau II in der Schlussphase zur Ampelkarte und stellte von beiden Teams je einen Spieler vom Platz. "Es war einfach nur ein rassiger Pokalfight", sagt der Planitzer Trainer Andreas Stengel, der mit seinem Team 3:1 gewann. Böse Foulspiele habe es allerdings nicht gegeben. Gleich zwei Platzverweise gab es gegen den FC Crimmitschau.

Die nächste Runde: Die nächste Pokalrunde soll am 25. September ausgetragen werden. Die Auslosung dazu erfolgt im Rahmen der Abteilungsleitertagung am Samstag.

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