VSG ist erneut eine Runde weiter

Im Fußball-Kreispokal hat die Elf aus Fraureuth eine Überraschung geschafft und den SV Muldental Wilkau-Haßlau aus dem Wettbewerb geschossen.

Gospersgrün.

Eigentlich hatten nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Sven Kreft (Zwickau) nicht nur die Zuschauer mit einem großen Jubel der Spieler der VSG Westsachsen gerechnet. Schließlich hat das Team aus der 1. Kreisklasse durch einen nicht unverdienten 2:1 (0:0)-Sieg mit dem SV Muldental Wilkau-Haßlau den nächsten Kreisligisten aus dem Pokalwettbewerb geworfen. Stattdessen initiierten die sichtlich angefressenen Muldenstädter gleich mehrere Rudelbildungen, wobei zum Teil keinesfalls nur die verbale Schiene im Mittelpunkt stand. Zum Glück beruhigten sich die Gemüter ziemlich schnell wieder.

"Ich bin sehr enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft, die auf dem unebenen Platz ihr Spiel nicht aufziehen konnte. Wir haben zwei entscheidende Fehler gemacht und verloren", kommentierte Wilkaus Trainer Erik Escher die 90 Minuten aus seiner Sicht. Unter dem Strich hatte Wilkau-Haßlau die größeren Spielanteile und hätte bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen. Allerdings rannte sich der Kreisligist immer wieder in der vielbeinigen Abwehr der Gastgeber fest, hinter der mit Patrick Gehl ein gut aufgelegter Schlussmann stand. Im Spiel nach vorn hatte die VSG praktisch nur eine sehenswerte Aktion, als Patrick Kallisch seinen Gegenspieler Michael Balcar mit einer geschickten Körperdrehung verlud und frei zum Schuss kam. Der verfehlte jedoch das Tor.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Wilkau-Haßlau zunächst das Tempo. Doch nach 50 Minuten jubelten die Gastgeber, als Kapitän Sebastian Weiß aus gut 20 Metern einen Freistoß direkt in die Maschen beförderte. In der Folgezeit drückten die Gäste auf den schnellen Ausgleich, wodurch die Hausherren immer wieder Raum für Konter bekamen. Gegen das 1:1 in der 75. Minute - Ma- rius Münch nutzte seine Schnelligkeitsvorteile aus - war allerdings kein Kraut gewachsen. "Wir haben uns davon aber nicht schocken lassen und haben weiter auf unser Glück gehofft", sagte Thomas Thier, der seine Mannschaft eine Minute vor dem Schlusspfiff in die nächste Runde schoss. Kay Groß hatte die Aktion eher mit einem Befreiungsschuss eingeleitet. Beim Einwurf von Thomas Woigk reagierte Thier schneller als die Wilkau-Haßlauer Verteidiger und traf zum entscheidenden Tor.

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