Werdauer tauchen auf Bronzeplatz auf

Bereits zum 51. Mal ging es beim Unterwasser Club zum Saisonausklang um einen Wanderpokal. Der Verein war organisatorisch und sportlich zufrieden.

Werdau.

Das mit Nationalmannschaftsmitgliedern besetzte Team aus Delitzsch hat das 51. Orientierungstauchen um den Wanderpokal des Unterwasser Clubs Werdau gewonnen. Nach vier Disziplinen an zwei Tagen folgten die Mannschaften aus Prag und aus Werdau auf den Plätzen 2 und 3. Insgesamt hatten sich zwölf Mannschaften mit insgesamt 46 Aktiven an der Traditionsveranstaltung beteiligt.

Der ursprünglich als Koberbachtrophy bekannte Wettkampf musste allerdings erneut fern der Koberbachtalsperre ausgetragen werden. Stattdessen trafen sich die Orientierungstaucher wie in den Vorjahren im Erholungspark Pahna an der thüringischen Grenze. Das Wasser der ehemaligen Kohlegrube bot mit ein bis zwei Metern Sichtweite sehr gute Bedingungen. Die ersten Vorbereitungen für den Wanderpokal hatten die Werdauer Ausrichter schon an einigen Wochenenden zuvor getroffen. Am Freitag vor dem Start wurden dann gut 4,5 Tonnen Material und Ausrüstung inklusive der kompletten Kompressoranlage für die Luftversorgung verpackt und nach Pahna transportiert. Einige der Werdauer Vereinsmitglieder hatten dafür extra Urlaub genommen.

Angesichts dieser Anstrengungen freute es die Organisatoren, dass sich am zweiten Wettkampftag der Werdauer Oberbürgermeister Sören Kristensen in Pahna selbst ein Bild vom Orientierungstauchen machte. Dabei zeigte er sich nicht nur von den Leistungen der Werdauer Taucher beeindruckt, sondern auch vom technischen und logistischen Aufwand, den der Verein mit der Ausrichtung des Wettkampfes in Thüringen zu bewältigen hatte. Bei der Siegerehrung übernahm das Stadtoberhaupt dann die Übergabe des Wanderpokals an die siegreiche Delitzscher Vertretung.

Der Wettkampf war am Samstag mit der sogenannten Mannschaftsorientierung eingeläutet worden. Dabei erreichte von Werdauer Seite das Paar Sybille Beier/Silke Redlich den Zielpunkt rechtzeitig. In der Schnelltauchstaffel über viermal 100 Meter mussten die Werdauer den international erfahrenen Mannschaften den Vortritt lassen und kamen auf den fünften Platz. Dafür konnten die Ausrichter in der Disziplin Fünf-Punkte-Kurs wichtige Punkte durch Sybille Beier und Hans-Ullrich Redlich sammeln. Mit dieser guten Ausgangsposition und dank der drittschnellsten Zeit in der abschließenden Mannschaftskomplexübung wurde es Bronze. (fp)

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