Westsachsenliga im Saisonvergleich

Fußball: Fünfmal lag Tabellenführer nach zehn Spieltagen auch am Ende vorn

Zwickau.

In der Fußball-Westsachsenliga sind zehn Spieltage absolviert. Die SpVgg Reinsdorf-Vielau führt die Tabelle an, die beiden Aufsteiger rangieren derzeit am Ende. Wo sind jene Mannschaften gelandet, die in den vergangenen sieben Spieljahren zu jenem Zeitpunkt ganz vorn und hinten lagen?

In den ersten fünf Jahren war es stets so, dass der Spitzenreiter nach zehn Spieltagen am Saisonende auch aufgestiegen ist: VfB Empor Glauchau, ESV Lok Zwickau , TSV Crossen, Meeraner SV und VfL 05 Hohenstein-Ernstthal II. Erst in den vergangenen beiden Spielzeiten wurde dieser Trend durchbrochen. Blau-Gelb Mülsen, 2016/17 nach zehn Spielen Tabellenführer, wurde am Ende Sechster. Der TV Oberfrohna, vergangene Saison zu diesem Zeitpunkt knapp vorn, wurde vom Meeraner SV auf Rang 2 verdrängt. Die höchste Punktzahl nach zehn Spielen wies mit 28 Zählern übrigens der VfB Empor Glauchau in der Westsachsenliga-Premierensaison 2011/12 auf. Diese Mannschaft hält mit 34 Treffern bis heute auch den Liga-Rekord an erzielten Toren zu diesem Zeitpunkt. Die wenigsten Gegentore im Saisonvergleich hat die SpVgg Reinsdorf-Vielau (7) in der laufenden Serie kassiert.

Von den 14 Teams, die in den vergangenen sieben Jahren nach zehn Spieltagen auf den letzten beiden Plätzen lagen, konnten sich neun noch retten. Nur fünf sind am Ende auch abgestiegen. Die SG Friedrichsgrün und der SV Blau-Gelb Mülsen, die 2017/18 im November auf den Abstiegsrängen lagen, schafften es im Endklassement auf die Plätze 7 und 8. Das sollte Meerane II und Schönfels Mut machen. Denn noch sind 16 Spiele zu absolvieren. (tc)

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