Westsachsenliga: Mit Kampf und Leidenschaft zum Erfolg

Die Fußballer der SG Schönfels haben mit einem knappen 1:0 gegen den SV Planitz ihren ersten Saisonsieg gelandet. Dabei hätten sie den Sack früher zubinden können.

Schönfels.

Die Freude stand der Truppe des Schönfelser Trainers Tom Muschter ins Gesicht geschrieben. Im sechsten Anlauf konnte seine Mannschaft endlich den ersten Dreier der laufenden Westsachsenliga-Saison einfahren. "Das fühlt sich super an! Die Jungs haben sich das aber heute auch verdient, weil sie viel Kampf und Leidenschaft gezeigt haben. Das war eine reine Willenssache", so Muschter über den 1:0-Erfolg seiner Mannschaft.

Die Partie auf dem Sportplatz am Plexgrund begann zweikampfbetont. Die erste richtige Möglichkeit hatte Planitz-Stürmer Martin Uhlig in der 14. Minute, als er nach einem Freistoß SG-Schlussmann David Müller per Kopf prüfte. Danach nahm das Spiel mehr Fahrt auf. SG-Stürmer Marcus Penzel hätte seine Mannschaft in der 25. Spielminute eigentlich zur Führung schießen müssen. Doch sein Schuss aus gut zehn Metern verfehlte den Kasten nur um wenige Zentimeter.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel dann doch noch das Tor des Tages. Nach Vorarbeit von Johann Rosin hämmerte Kosta Kostadinov Savov den Ball aus acht Metern volley ins Eck. SV-Torhüter Felix Jentsch hatte keine Abwehrchance.

In der zweiten Hälfte war der SV Planitz die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings konnten sich die Gäste keine zwingenden Torchancen erspielen. "Wir haben das heute nicht verdient. Die SG wollte den Sieg mehr - das hat man gemerkt", sagte SV-Trainer Heiko Biesterfeld.Als erneut Marcus Penzel in der 62. Minute alleine auf den SV-Torwart zulief, hatten eigentlich schon alle mit einem Tor gerechnet. Doch der Angreifer versäumte es, den Deckel vorzeitig draufzumachen. "Da wäre es am Ende nicht so spannend geworden. Aber das ist jetzt auch egal. Wir haben auch schon mal schöner gespielt und trotzdem verloren. Heute musste mal so ein Sieg her", sagte Muschter.

Tore: 1:0 Savov (44.). Schiedsrichter: Patrick Küfner (Kirchberg). Zuschauer: 56


Ein Spiel erst im November

VfB Empor Glauchau II - TV Oberfrohna - verlegt auf den 20. November. Die Partie Siebenter gegen Dritter wurde auf Bitten des TV Oberfrohna auf den Buß- und Bettag verlegt. "Wir sind froh und glücklich, dass der VfB uns da entgegen gekommen ist", sagte Oberfrohna-Trainer Sven Schmidt. Grund für die Terminänderung sind personelle Engpässe bei den Gästen. "Es ist so, dass gleich vier unserer Spieler - alles Stammkräfte - an diesem Wochenende aus beruflichen Gründen in Projekte verwickelt waren. Da wir sowieso schon einen dünnen Kader haben, haben wir uns für diesen Schritt entschieden", so Schmidt. (erbe)


Kurzweilige Nullnummer

SV Mülsen St. Niclas - TSV Crossen 0:0. Die erste Chance des Spiels hatte Schürer, doch Uhlig im Niclaser Tor reagierte großartig (7.). Danach gaben die Gäste den Ton an, nutzten jedoch die sich bietenden Chancen nicht. Nach der Pause ging Mülsen besser in die Zweikämpfe. So fabrizierten die Gäste Fehler in der Abwehr und Niclas war näher am Sieg als die Crossener. Doch Kunz, Machleidt und Hofmann verpassten die Führung. Crossen hatte in der zweiten Hälfte nur eine Chance, als Uhlig zu weit vorm Tor stand. Ein leistungsgerechtes Unentschieden. (ube)


Erneutes Remis für Thurm

FC Sachsen Steinpleis Werdau - SG Motor Thurm 1:1 (1:0). Aufsteiger Thurm mausert sich zum Remis-Spezialisten der Liga. Den vierten Teilerfolg verdiente sich der Aufsteiger nach der Pause. Denn Steinpleis-Werdau hatte zunächst sehr druckvoll begonnen und war völlig verdient in Führung gegangen. Chancen zu weiteren Toren blieben aber ungenutzt. Nach der Pause erarbeitet sich Thurm gegen nachlassende Platzherren ein Übergewicht. "Aufgrund der beiden unterschiedlichen Halbzeiten geht das 1:1 in Ordnung", sagte FC-Sachsen-Trainer Matthias Lange. (tyg)


Viererpack lässt FSV jubeln

FSV Limbach-Oberfrohna - Blau-Gelb Mülsen 4:0 (3:0). Vor der Partie hatte Belmin Mesan einen Saisontreffer auf dem Konto. Nach Abpfiff des Spiels waren es fünf. Der Angreifer des FSV Limbach-Oberfrohna ballerte seine Mannschaft im Alleingang zum 4:0-Heimsieg gegen den SV Blau-Gelb Mülsen. Dabei gelang ihm bereits in der ersten Halbzeit ein lupenreiner Hattrick. Für die Mülsener ist es die zweite Niederlage hintereinander. Sie stehen nun auf Tabellenplatz 10. Die Limbacher klettern auf Rang 9. (erbe)


Pfosten steht Remis im Weg

SG Traktor Neukirchen - SV Waldenburg 1:2 (0:1). Mit zwei Toren nach langen Bällen kam der Aufsteiger zu seinem ersten Auswärtssieg.

"Der geht auch so in Ordnung, weil Waldenburg insgesamt mehr investiert hat und wir nie richtig ins Spiel gefunden haben", sagte Neukirchens Übungsleiter Jörg Schmidt. Die Gastgeber hatten zwischenzeitlich nach dem besten Angriff des Spiels, der mit einem Foul gestoppt wurde, per Elfmeter ausgeglichen. Zum Ende hin war bei einem Pfostenschuss für Traktor auch Pech dabei. (tyg)

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Meister nutzt Chancen besser

Meeraner SV II - SpVgg Reinsdorf-Vielau 1:5 (0:3). Die Gastgeber waren keine vier Tore schlechter als der Meister, sündigten aber in der Chancenverwertung. "Es hätte zur Pause auch 2:2 oder 3:3 stehen können", sagte MSV-Trainer Jörg Maschek. So war nach der frühen Gäste-Führung bei Gelegenheiten von Hähnlein und Kuchs mehrfach der Ausgleich drin. Kurz nach dem Seitenwechsel kam mit dem verwandelten Elfmeter bei Meerane Hoffnung auf. Doch die war im Gegenzug schon wieder dahin. (tyg)

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